Willkommen im Archiv des Buddy E.V.
- Wissenschaftlicher Blick auf das Buddy-Projekt in Niedersachsen
- Bilanztagung und Feier in Hannover: Das Buddy-Projekt an Niedersachsens Schulen
- Landeshauptstadt Düsseldorf fördert soziale Kompetenzen von Grund- und Hauptschülern
- Positive Zwischenbilanz: 9000 Grundschüler engagieren sich als „Buddys“
- Zwischenbilanz: Projektbeteiligte in Berlin treffen sich am 9. April 2008
- Peter Gläsel Stiftung fördert soziale Kompetenzen von Grundschülern
- 39 Schulen in Thüringen nehmen am Buddy-Projekt teil
- Düsseldorfer Carl-Benz-Realschule ist 500. Buddy-Schule
- Buddy-Projekt in Thüringen: Lehrer können sich informieren
- Schulen in ganz Thüringen können sich ab sofort bewerben!
- Merkel weist auf Buddy-Projekt als beispielhaftes soziales Schulprogramm hin
- Positive Bilanz zum Schuljahresende: 3000 Buddys an 100 Schulen In Niedersachsen
- Lehrer drücken die Schulbank: Buddy-Trainings in Hessen haben begonnen
- Große Begeisterung in Thüringen: 100 Schulleiter und Lehrer diskutieren soziales Schulprogramm
- 151 Schulen und 760 Lehrer nehmen am Buddy-Projekt in Hessen teil
- 20 Hauptschulen in Ostwestfalen- Lippe nehmen am Buddy-Projekt teil
- Professor Hurrelmann unterstützt Buddy-Projekt
- buddY E.V. beim Deutschen Präventionstag (18.-19. Juni 2007)
- Schüler helfen Schülern: Soziales Lernprogramm wird an Thüringer Schulen eingeführt
- Starker Besucherzuwachs auf www.buddy-ev.de!
- buddY E.V. präsentierte sich mit Sonderschau soziales Lernen auf der didacta in Köln
- Gute Pädagogen sind Schatzsucher und kooperieren im Netzwerk
- Bildungsexperten: Kindergarten und Schule müssen mehr soziale Kompetenzen vermittelt
- Im Gespräch mit Rita Süssmuth - Soziale Kompetenz als Erfolgsfaktor
- Mach Mit! Informationstage zum Buddy-Projekt in Hessen
- Buddy-Projekt in Hessen: Schulen können sich ab sofort bewerben!
- Didacta 2007: BuddY E.V veranstaltet die Sonderschau soziales Lernen
- NRW-Pilotprojekt: Buddy Für alle Hauptschule in Ostwestfalen-Lippe
- Rita Süssmuth ist Vorsitzende des buddy E.V
- Startschuss für Buddy-Projekt gegen Sucht und Gewalt an allen Berliner Grundschulen
- Hessen: Buddy-Projekt wird an 250 Schulen eingeführt
- Entwicklungskonferenz des Buddy-Projekts in Berlin
- Buddy-Projekt für 93 Schulen in Niedersachsen
- Deutschlands sozialste Schüler kommen aus Duisburg!
- Die Landessieger im Buddy-Schülerwettbewerb 2005
- Buddy in Niedersachsen
Evaluation des Buddy-Projekts in Niedersachsen
Das
Buddy-Projekt im Landesprogramm Niedersachsen wurde von 2006 bis Ende
2007 von der Freien Universität Berlin evaluiert. Das Ziel war, die
Verbreitung, Ausgestaltung und den Innovationsgehalt des Buddy-Projekts
in Niedersachsen zu überprüfen. Nun liegen die Ergebnisse vor. Die
wichtigsten Ergebnisse haben wir weiter unten zusammengefasst. Zudem
stehen im Downloadbereich der komplette Evaluationsbericht und eine Zusammenfassung bereit. mehr
Für ihre wissenschaftliche Untersuchung hat die FU Berlin die Einschätzungen der beteiligten Lehrer, Schüler, Prozessmoderatoren, Schulleiter und Vertreter des Kultusministeriums eingeholt. Befragt wurden 91 Schulleitungen, 226 Buddy-Lehrer und 455 Schüler.
Der Evaluationszeitraum erstreckt sich von Dezember 2006 bis November 2007, also in der Anfangsphase der Umsetzung des Buddy-Projekts an den niedersächsischen Schulen. Daher kann der Bericht keine abschließenden Bewertungen liefern, sondern ist eine Momentaufnahme.
Insgesamt legen die Ergebnisse der Evaluation in Niedersachsen nahe, dass der buddY E.V. für seine Landesprogramme geeignete Strukturen geschaffen hat um das Buddy-Projekt an den Schulen zu implementieren.
Die wichtigsten Ergebnisse der Evaluation im Überblick
Schüler werden Buddys, weil sie anderen helfen möchten.
75,9% der Schüler haben sich selbst für das Buddy-Projekt gemeldet, auch wenn einige von ihnen zuvor von einem Lehrer angesprochen wurden. Das Hauptmotiv der Buddys ist das Interesse, anderen zu helfen. 55% der Buddys sind weiblich, 60% zwischen 13 und 15 Jahren alt.
Buddys sind anerkannt.
Über 40% der Buddys geben an, mehrmals in der Woche tätig zu sein bzw. um Hilfe angesprochen zu werden. Insgesamt sind es fast 80% der Buddys, die mehrfach im Monat in Anspruch genommen werden. Diese Zahlen korrespondieren mit dem hohen Ansehen der Buddys unter den anderen Schülern. So findet die Aussage, dass Buddys Vorbilder sind, unter den anderen Schülern eine hohe Zustimmung. Ebenso wird die Präsenz der Buddys von anderen Schülern als gut und positiv beurteilt.
Buddys gehen seit der Einführung des Projekts lieber in die Schule.
Eine positive Veränderung, die durch das Buddy-Projekt erzielt wurde, ist, dass 62,4% der engagierten Buddys angeben, dass ihnen Schule jetzt besser gefällt. Über 43% geben an, dass ihnen die Stimmung in Pausen besser gefällt. 25% entdecken sogar Vorteile für den Unterricht, obwohl der im Landesprogramm Niedersachsen noch nicht Bestandteil des Trainings war.
buddY E.V.
nach obenBilanztagung und Feier in Hannover: Das Buddy-Projekt an Niedersachsens Schulen
15. August 2008. Aktuelles Medienecho zur Veranstaltung:
- RTL
Regional berichtete in den Abendnachrichten über die Veranstaltung,
u.a. zieht darin auch Prof. Dr. Rita Süssmuth ihre Bilanz zum
Buddy-Projekt in Niedersachsen. mehr
- Den Buddy-Song als Video finden Sie nachfolgend. mehr
8. Juli 2008. Verantwortung übernehmen, anderen helfen, Schule mitgestalten: Mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler machen beim Buddy-Projekt mit, an dem sich 92 niedersächsische Schulen beteiligen. Sie unterstützen seit 2006 als „Buddys“ (engl. für Kumpel) Mitschülerinnen und Mitschüler bei den Hausaufgaben und auf dem Pausenhof, schlichten Streit oder engagieren sich als Paten für Jüngere.
Am
8. Juli treffen sich Mitwirkende der Buddy-Projektschulen mit
Unterstützern und Organisatoren in Hannover, um Bilanz zu ziehen und
Perspektiven aufzuzeigen. Das Buddy-Projekt trägt dazu bei, das soziale
Miteinander in der Schule zu stärken. Es bietet Schülerinnen und
Schülern eine ideale Möglichkeit, bereits früh Verantwortung zu lernen.
Neben Vertretern des Kultusministeriums und der Vodafone Stiftung als
Initiator und Hauptförderer des Buddy-Projekts nimmt auch die
Präsidentin des buddY E.V., Prof. Dr. Rita Süssmuth, an der Tagung teil.
Im
Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Buddys, also Schülerinnen und
Schüler, die in Hannover für ihr Engagement geehrt werden. Unter dem
Motto „Mach mit! Verantwortung lernen“ haben sie an ihren Schulen
Buddy-Praxisprojekte initiiert und entwickelt. Dabei standen ihnen 229
Lehrerinnen und Lehrer zur Seite, die vom buddY E.V. zu Buddy-Coaches
ausgebildet wurden. Schulpsychologen und Gewaltpräventionsbeauftragte
begleiten die Schulen bei der Umsetzung des Projekts. Bei der Tagung
präsentieren die Teilnehmer in Bildern und Interviews ihre Projekte und
tauschen Erfahrungen aus.
Die Buddys erarbeiteten einen Buddy-Song, den sie gemeinsam auf die Bühne bringen. Hier finden Sie das Video online mehr
So rappte die Hauptschule in Duingen:
„Hast du Sorgen, hast du Streit
wir Buddys stehen für dich bereit.
Und kannst du mal was nicht verstehen,
dann musst du zu den Buddys gehen.“
Wie
eine Studie der Freien Universität Berlin zum Buddy-Projekt in
Niedersachsen zeigt, engagieren sich Schüler hauptsächlich als Buddys
um anderen zu helfen. So geben bereits über 62 Prozent der Buddys an,
dass ihnen Schule besser gefällt, seit sie beim Projekt mitmachen.
„Das
Buddy-Projekt liegt uns besonders am Herzen, denn es gibt Kindern die
Möglichkeit, Schule aktiv mitzugestalten“, sagt Dr. Mark Speich,
Geschäftsführer der Vodafone Stiftung. „Niedersachsen hat dabei
Pionierstatus. Hier haben wir zum ersten Mal das Buddy-Projekt als
landesweites Schulprogramm gefördert.“ Auch nach Abschluss des
offiziellen Landesprogramms in Niedersachsen, ist der buddY E.V.
weiterhin Ansprechpartner für die Schulen: „Wir erarbeiten aktuell
Angebote für Schulen“, sagt Roman R. Rüdiger, Geschäftsführender
Vorstand des buddY E.V. „Das Ziel ist, den Schulen passende Inhalte und
Vertiefungsangebote anbieten zu können. Daher verbessern wir aktuell
die Strukturen des Buddy-Projekts um es noch erfolgreicher zu machen.
So sorgen wir langfristig dafür, das Buddy-Prinzip in den Schulen zu
verankern.“
Buddy in der Praxis
Ein Beispiel für ein gelungenes Buddy-Praxisprojekt sind die Klassen-Buddys an der Ambergau-Hauptschule in Bockenem: Sie initiieren im Unterricht soziale Spiele und Aufgaben, die die Klasse nur als Gemeinschaft lösen kann. Seit es die Buddys gibt, haben sich das soziale Miteinander der Schüler und das Klima an der Schule deutlich verbessert.
buddY E.V.
nach obenLandeshauptstadt Düsseldorf fördert soziale Kompetenzen von Grund- und Hauptschülern
18. April 2008. Die
Landeshauptstadt Düsseldorf stellt 20.000 Euro bereit, um das
Buddy-Projekt in Grundschulen einzuführen und in Hauptschulen
auszubauen. Das bewährte soziale Lernprogramm wird derzeit an rund 800
Schulen bundesweit in den Klassen 5 bis 10 eingesetzt, um soziale
Kompetenzen von Schülern zu fördern. In Düsseldorf beteiligen sich
bereits rund 20 Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen an Buddy. Mit den
Fördermitteln, die der Jugendhilfeausschuss in seiner letzten Sitzung
bewilligte, wird das Konzept an die Voraussetzungen und Fähigkeiten von
Grundschülern angepasst und im kommenden Schuljahr zum ersten Mal auch
20 Grundschulen in Düsseldorf angeboten.„In Düsseldorf haben wir unsere Wurzeln und mit der Vodafone Stiftung einen sehr wichtigen Förderer und Partner. Wir freuen uns, mit Hilfe der Stadt nun noch mehr Schulen in Düsseldorf das Buddy-Projekt anzubieten“, sagte Roman Rüdiger, Geschäftsführender Vorstand des buddY E.V. Das Projekt setzt darauf, dass Schüler als Buddys (engl. für Kumpel) Verantwortung für sich und andere übernehmen, beispielsweise indem sie Mitschülern beim Lernen helfen, bei Streitigkeiten vermitteln oder sich als Paten für Jüngere einsetzen. Dadurch erlernen sie soziale Kompetenzen wie etwa Gesprächsführung und merken zugleich, dass sie den Schulalltag maßgeblich mitbestimmen können. Der buddY E.V. bildet Lehrer in einem fünftägigen Training fort und unterstützt sie bei der Entwicklung von Projekten, die auf die Situation ihrer jeweiligen Schule zugeschnitten sind.
Die Fachstelle für Gewaltprävention und das Schulamt beteiligen sich als Vertreter der Stadt an der Entwicklung des Programms. Neben den Grundschulen soll das Projekt allen Haupt- und Förderschulen angeboten werden. Die Schulen werden rechtzeitig über Teilnahmemöglichkeiten informiert.
en.
buddY E.V.
nach obenPositive Zwischenbilanz: 9000 Grund- schüler engagieren sich als „Buddys“
9. April 2008. An allen Berliner Grundschulen gehören „Buddys“ zum Alltag:

- Prof. Dr. Rita Süssmuth, Senator Prof. E. Jürgen Zöllner und
Thomas Ellerbeck, Vodafone Stiftung, mit Buddys aus Berlin
als Pausen-, Lese- oder Nachhilfe-Buddys helfen Schüler beispielsweise ihren Mitschülern und gestalten das Schulleben mit. Scheinbar nebenbei erweitern sie so ihre sozialen Kompetenzen und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Etwa 800 Lehrer und 9000 Grundschüler machen an dem von der Vodafone Stiftung geförderte „Buddy-Projekt“ mit. Es wurde vor zwei Jahren vom Bildungssenat eingeführt, um über die Stärkung der Persönlichkeit die Sucht- und Gewaltprävention an Schulen zu unterstützen. Heute haben sich die Projektbeteiligten getroffen und eine Zwischenbilanz gezogen.
Von
jeder der etwa 400 Berliner Grundschulen, darunter auch etwa 60
Förderschulen, haben mindestens zwei Pädagogen im vergangenen Jahr die
fünftägige Buddy-Fortbildung besucht und gemeinsam mit ihren Schülern
Projekte gestartet. Die Themen sind abhängig von den Interessen der
Schüler und den Bedingungen der Schulen und reichen von der
Konfliktschlichtung über das gemeinsame Lernen, Pausen- und
Freizeitangebote bis hin zur Bearbeitung von Problemen im Klassenrat.

- Ein Buddy erklärt Senator Prof. E.
Jürgen Zöllner, Prof. Dr. Rita Süssmuth
und Thomas Ellerbeck das Projekt an
ihrer Schule
Eine
Schule aus jedem Bezirk hat heute stellvertretend ihre Arbeit
vorgestellt: Da viele Berliner Grundschulen das Lesen ins Zentrum ihrer
Förderung gestellt haben, sind „Lese-Buddys“ ein beliebtes Projekt. So
auch an der Ernst-Habermann-Grundschule in Charlottenburg-Wilmersdorf,
wo Sechstklässler einmal die Woche Zweitklässlern vorlesen, um Spaß am
Lesen zu vermitteln. An der Katholischen Schule Bernhard Lichtenberg
aus Spandau haben sich 58 Viertklässler in Erster Hilfe ausbilden
lassen und in Rollenspielen geübt, wie sie andere Kinder trösten
können. Jetzt stehen sie als „Sanitäter-Buddys“ in den Pausen zur
Verfügung, verteilen Kühlkissen und spenden Trost. An der
Sachsenwald-Grundschule in Steglitz-Zehlendorf bieten die Buddys ihre
Hilfe bei Streitereien und Problemen an.
Die Buddys, zumeist
Fünft- und Sechstklässler, werden am Ende des Schuljahrs ihre
Kenntnisse an jüngere Schüler weitergeben, die die Projekte übernehmen.
Außerdem soll der Buddy-Gedanke durch die Entwicklung zusätzlicher
Projekte und die Schulung weiterer Kollegen noch stärker in den Schulen
verankert werden. In jedem Bezirk unterstützt je ein Mitarbeiter aus
den Bereichen Gewaltprävention und Suchtprophylaxe seit Beginn des
Programms im Sommer 2006 die beteiligten Lehrkräfte.
„Das
Buddy-Projekt unterstützt die Kinder dabei, schrittweise Verantwortung zu
übernehmen. Das wiederum hilft ihnen, soziale und intellektuelle Kompetenz zu
übernehmen “, sagte Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner vor etwa 600
Lehrern und Schülern in der Urania. „Die Senatsverwaltung für Bildung,
Wissenschaft und Forschung wird sich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass die
Erfolgsgeschichte von Buddy fortgeschrieben werden kann.“
„Der
Erfolg des Buddy-Projekts in Berlin belegt, wie viel wir erreichen
können, wenn private Stiftungen und öffentliche Hand ihre Kräfte
bündeln. Gerade im Bildungsbereich können diese
„Public-Private-Partnerships“ wegweisend sein. Sie geben innovative und
nachhaltige Antworten auf Herausforderungen wie Gewalt und Verrohung an
Schulen“, sagte Thomas Ellerbeck, Vorsitzender des Beirats der Vodafone
Stiftung.
Prof. Dr. Rita Süssmuth engagiert sich als Präsidentin
des buddY-Vereins und nahm in der Urania an einer Podiumsdiskussion mit
teil: „Wir müssen Kindern wieder viel mehr zutrauen. Sie haben so viele
Kompetenzen, können voneinander lernen und einander helfen. Diese
Kultur unterstützen wir mit dem Buddy-Projekt.“
Exemplarische Buddy-Projekte aus allen Berliner Bezirken
Rede von Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner
Rede vom geschäftsführenden Vorstand des buddY E.V. Roman R. RüdigerbuddY E.V.
nach obenZwischenbilanz in Berlin
1. April 2008. Am 9. April 2008 treffen sich die Teilnehmer des Landesprogramms Berlin, um eine Zwischenbilanz zu ziehen und die gemeinsame Arbeit zu würdigen, die in der Hauptstadt seit dem Start des Projekts im Oktober 2006 geleistet wurde. In der „Urania“ werden Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner sowie Prof. Dr. Rita Süssmuth mit den Teilnehmern ihre Erfahrungen diskutieren. Projekte verschiedener Schulen stellen sich vor und die Besucher haben die Gelegenheit zum Austausch. Neben den rund 800 Trainingsteilnehmern sind die Schulleiter sowie Bildungspolitiker und Wissenschaftler eingeladen.
buddY E.V.
nach obenPeter Gläsel Stiftung fördert soziale Kompetenzen von Grundschülern
11. Februar 2008. Die Detmolder Peter Gläsel Stiftung unterstützt mit 60.000 Euro den Düsseldorfer buddY E.V., um das Buddy-Projekt in Grundschulen einzuführen. Das bewährte soziale Lernprogramm wird derzeit an Schulen bundesweit in den Klassen 5 bis 10 eingesetzt, um soziale Kompetenzen von Schülern zu fördern. Nun wird das Konzept an die Grundschule angepasst und im kommenden Schuljahr zunächst je 20 Schulen in Ostwestfalen-Lippe und Düsseldorf angeboten.
„Die Förderung der Bildung entscheidet über die Qualität unserer Zukunft. Deswegen begrüßen wir, dass das Buddy-Projekt nun in der Region Ostwestfalen-Lippe in die Grundschulen gebracht wird. Wir können nicht früh genug beginnen, Schülerinnen und Schüler Kompetenzen erwerben zu lassen, die nicht nur für ihre, sondern auch für unser aller Zukunft wichtig sind“, sagte der Geschäftsführer der Peter Gläsel Stiftung Stefan Wolf. Das Projekt setzt darauf, dass Schüler als Buddys (engl. für Kumpel) Verantwortung für sich und andere übernehmen, beispielsweise indem sie Mitschülern beim Lernen helfen oder sich als Paten für neue Erstklässler einsetzen. Dadurch sollen sie soziale Kompetenzen wie etwa Einfühlungsvermögen und Gesprächsführung erlernen und zugleich merken, dass sie den Schulalltag maßgeblich mitbestimmen können.
„Entwicklungspsychologen und Lernspezialisten haben uns darauf hingewiesen, dass Kompetenzerwerb bereits im Grundschulalter gefördert werden sollte. Darauf reagieren wir jetzt gemeinsam mit der Gläsel Stiftung“, sagte Roman Rüdiger, Geschäftsführer des buddY E.V. Auch die Bezirksregierung, die das Projekt bereits an 20 Hauptschulen der Region eingeführt hat, will an der Entwicklung des Grundschulprogramms mitarbeiten. Vorgesehen ist zunächst eine dreijährige Modellphase, die durch die Peter Gläsel Stiftung mitgestaltet und finanziert wird.
buddY E.V.
nach oben39 Schulen in
Thüringen nehmen am
Buddy-Projekt teil
30. Januar 2008. An 39 weiterführenden Thüringer Schulen gehören
„Buddys“
(engl. für Kumpel) bald zum Alltag: als Paten für jüngere Mitschüler,
Vermittler bei Konflikten oder als Ansprechpartner für Mitschüler
mit
Problemen werden die Schüler das Schulleben mitgestalten. Das Thüringer
Kultusministerium hat nach einer landesweiten Ausschreibung heute
bekannt gegeben, welche Schulen für das von der Vodafone Stiftung
geförderte Lernprogramm ausgewählt worden sind. Ziel ist es, die
sozialen Handlungskompetenzen der Schüler zu stärken und Problemen wie
Gewalt und Sucht vorzubeugen.
„Ich beglückwünsche die
teilnehmenden Schulen. Sie zeigen mit ihrem Engagement, dass sie sich
für eine soziale Schulkultur und einen verantwortungsvollen Umgang der
Schüler untereinander einsetzen wollen“, sagte Thüringens
Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU). „Ich freue mich bereits
darauf, die Projekte an den Schulen kennen zu lernen“, so Goebel weiter.
Welche
Projekte im Einzelnen entstehen, ist abhängig von den Ideen der Schüler
und der Situation der jeweiligen Schule. „Uns ist es wichtig, dass die
Schüler sich gegenseitig helfen und Verantwortung für die Gestaltung
des Schullebens übernehmen“, sagt Andrea Zinnenlauf, Projektleiterin
der Vodafone Stiftung. Durch das Engagement in der Gruppe würden
außerdem soziale Kompetenzen wie Konfliktfähigkeit oder Kooperations-
und Kommunikationskompetenz gestärkt.
Bevor die Schüler aktiv
werden, besuchen rund 85 Pädagogen im Rahmen des landesweiten Programms
das fünftägige Buddy-Training. Dort machen sie sich mit dem
pädagogischen Konzept vertraut und erfahren, wie sie die Schüler
optimal in die Projektentwicklung einbinden und in der Umsetzung
unterstützen können. Die Fortbildungen beginnen im März.
Die
Auswahl der Schulen setzte neben dem Vorliegen eines
Gesamtkonferenzbeschlusses die Bereitschaft zur Teilnahme von
mindestens zwei Lehrkräften voraus. Zu den Teilnehmern gehören Schulen
aller Schularten und aus allen elf Schulamtsbereichen des Landes. Mit
acht Schulen beteiligen sich am meisten Einrichtungen aus dem Bereich
Bad Langensalza. Aus Gera/Schmölln nehmen sechs Schulen teil. Vier
Schulen kommen jeweils aus Erfurt und Artern, je drei aus Schmalkalden,
Neuhaus, Rudolstadt und Worbis. Weimar und Eisenach sind mit jeweils
zwei Schulen vertreten, Jena/Stadtroda mit einer.
buddY E.V.
nach obenDüsseldorfer Carl-Benz-Realschule ist 500. Buddy-Schule
20. November 2007. Die Düsseldorfer
Carl-Benz-Realschule ist die 500. Schule in Deutschland, an der sich
Jugendliche als „Buddys“ (engl. für Kumpel) engagieren. In einem
Kooperationsprojekt mit dem Jugendclub Rondell helfen Schüler
nachmittags Mitschülern bei den Hausaufgaben und zeigen damit
stellvertretend für Buddys bundesweit, dass sie Verantwortung für sich
und andere übernehmen möchten. Für ihr Engagement und zur Feier des
Jubiläums überreichten Oberbürgermeister Joachim Erwin, Prof. Dr. Rita
Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D. und Präsidentin des buddY E.V.,
und Thomas Ellerbeck, Vorsitzender des Beirats der Vodafone Stiftung,
den Schülern heute Morgen ein Geschenk: einen großen Weckmann als
symbolischen Buddy und 500 Euro für einen gemeinsamen Ausflug der
Buddy-Gruppe.
„Buddys tragen dazu bei, dass das Schulleben von
dem Gefühl geprägt wird, füreinander verantwortlich zu sein“, sagte
Joachim Erwin. „Deswegen möchte ich das Jubiläum zum Anlass nehmen, den
Buddys und beteiligten Lehrkräften an den Düsseldorfer Schulen zu
danken.“ Pädagogen von etwa 20 Düsseldorfer Schulen und
Jugendhilfeeinrichtungen haben sich im Rahmen des sozialen
Lernprogramms fortgebildet und Projekte an ihren Schulen angestoßen.
Darin lernen die Schüler, aufeinander zu achten. Das trägt zu einer
Schulkultur bei, die Verrohung und Gewalt vorbeugt. Hauptförderer des
Projekts ist die Vodafone Stiftung. Von Seiten der Stadt war die
Gewaltpräventionsstelle Kooperationspartner.
„Uns ist es
wichtig, dass Schüler aktiv den Schulalltag mitgestalten und
Verantwortung übernehmen. Zu merken, dass sie etwas können und
gebraucht werden, ist für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern
wichtig. Unsere Gesellschaft ist auf solche engagierten jungen Menschen
angewiesen“, sagte Prof. Dr. Rita Süssmuth, die sich als Präsidentin
des Trägervereins buddY E.V. engagiert.
Thomas Ellerbeck,
Vorsitzender des Beirats der Vodafone Stiftung: „Wir sind stolz, dass
aus dem Buddy-Projekt, das wir 1999 initiiert haben und seither
fördern, mittlerweile ein bundesweit erfolgreiches und das am
schnellsten wachsende soziale Lernprogramm geworden ist. Pädagogen an
etwa 300 weiteren Schulen bereiten derzeit mit ihren Schülern Projekte
vor; bis 2010 wollen wir zehn Prozent aller weiterführenden Schulen in
Deutschland erreichen.“
Die Bandbreite der 500 Projekte ist
bundesweit sehr groß. Denn abhängig von ihren Interessen sowie der
Situation der Schule suchen sich die Schüler selber ihre Aufgabe. Die
Aktivitäten reichen von Patenschaften für jüngere Schüler über
Klassenräte, in denen Probleme in der Klassen-gemeinschaft besprochen
werden, bis zu Buddys, die Kinder mit Schulangst zu Hause abholen oder
Teile des Unterrichts übernehmen.
buddY E.V.
nach obenBuddy-Projekt in Thüringen: Lehrer können sich an zwei Tagen informieren
26. Oktober 2007. An zwei Tagen Anfang November können sich Schulen in Thüringen über das Buddy-Landesprogramm informieren, das soziale Handlungskompetenz und Verantwortungsübernahme von Schülern fördert. Am 7. November in Jena und am 8. November in Erfurt werden Vertreter der Vodafone Stiftung und des Trägervereins buddY E.V. über das pädagogische Konzept und über die Teilnahmebedingungen für Thüringer Schulen Auskunft geben. Bis zu 110 weiterführende Schulen können an dem Programm teilnehmen, das von der Vodafone Stiftung initiiert wurde. Schulleiter, Lehrer und Schulsozialarbeiter sind herzlich eingeladen, mehr über das Kooperationsprojekt zu erfahren, das durch eine gemeinsame Initiative des Thüringer Kultusministeriums und der Landesstelle Gewaltprävention ermöglicht wird. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. November 2007.
An folgenden Terminen können sich Schulvertreter persönlich informieren und ihre Fragen stellen:
Jena
07.11.2007 von 14.00 – 16.00 Uhr,
Aula der Kooperativen Gesamtschule
Jena,
Wöllnitzer Straße 1, 07749 Jena.
Erfurt
08.11.2007 von 14.00 – 16.00 Uhr,
Aula der Walter-Gropius-Schule,
Staatliche Berufsbildende Schule 7,
Binderslebener Landstraße 162, 99092
Erfurt.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Bildungsreferentin des buddY E.V.:
Tel.: 0211 - 30 32 91 - 16
bianca.mueller@buddy-ev.de
buddY E.V.
nach obenSchulen in ganz Thüringen können sich ab sofort bewerben!
19. September 2007. Ab sofort können sich alle weiterführenden Schulen in Thüringen für die Teilnahme am Buddy-Projekt bewerben. Das von der Vodafone Stiftung geförderte Projekt stärkt soziale Handlungskompetenzen und Verantwortungsübernahme durch Schüler und beugt so beispielsweise Gewalt und Mobbing an Schulen vor. Bis zu 110 Schulen können an dem sozialen Lernprogramm teilnehmen, das durch eine gemeinsame Initiative des Thüringer Kultusministeriums und der Landesstelle Gewaltprävention ermöglicht wird.

„Das Buddy-Projekt trägt zu einem positiven Schulklima bei und gibt
Lehrern und Schülern wichtige Impulse für die gemeinsame Gestaltung des
Schullalltags. Wir empfehlen den Schulen, diese Chance wahrzunehmen“,
sagt Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel.
Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer Vodafone Stiftung: „Schüler
übernehmen beispielsweise Patenschaften für jüngere Mitschüler, helfen
anderen beim Lernen oder stellen sich als Ansprechpartner für
Mitschüler in Not zur Verfügung. Die Buddys erfahren auf diese Weise
Akzeptanz, ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt.“
Außer in Thüringen ist das Buddy-Projekt offizielles Schulprogramm in
Berlin, Hessen, Niedersachsen und Ostwestfalen-Lippe. Am Buddy-Projekt
nehmen bundesweit nun insgesamt rund 800 Schulen teil. Das Programm
läuft in Thüringen zunächst bis Mai 2009.
buddY E.V.
nach obenMerkel weist auf Buddy-Projekt als beispielhaftes soziales Schulprogramm hin
06. September 2007.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Festrede zur Verleihung des
Carl Bertelsmann-Preises das von der Vodafone Stiftung initiierte und
geförderte Buddy-Projekt als beispielhaftes soziales Schulprogramm in
Deutschland angeführt. Im Buddy-Projekt
werden Schüler zu Streitschlichtern oder Hausaufgabenhelfern
ausgebildet. Außerdem setzen sie sich beispielsweise für behinderte
Mitschüler ein“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Die
Kanzlerin würdigte damit stellvertretend Projekte in Deutschland, durch
die Schüler an soziales Engagement und Beteiligung in der Gesellschaft
herangeführt werden. Im Rahmen von Buddy übernehmen Schüler
Verantwortung in individuell auf die Schulen zugeschnittenen Projekten.
Das Buddy-Projekt ist offizielles Schulprogramm in Berlin, Hessen,
Niedersachsen, Thüringen und Teilen Nordrhein-Westfalens. Bundesweit
setzen rund 800 Schulen das Programm ein.
Die Kanzlerin dankte
Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth für ihr Engagement als Präsidentin von
Buddy. „Wir freuen uns, dass der diesjährige Carl Bertelsmann-Preis
ausdrücklich den Ansatz würdigt, Schülern soziale Kompetenzen zu
vermitteln und frühzeitig an soziales Engagement heranzuführen. Das ist
ein Ziel, dass wir auch bereits seit vielen Jahren mit dem
Buddy-Projekt verfolgen“, sagte Süssmuth.
Bernhard Lorentz,
Geschäftsführer Vodafone Stiftung: „Auch die große Nachfrage aus
weiteren Bundesländern bestätigt uns darin, dass das Buddy-Projekt eine
Lücke im Bildungssystem zu schließen hilft.“
Unter folgendem
Link finden Sie die gesamte Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel
anlässlich der Verleihung des Carl Bertelsmann-Preises mehr
buddY E.V.
nach obenPositive Bilanz ZUM Schuljahresende: 3000 Buddys an 100 Schulen In NIEDERSACHSEN
13. Juli 2007. An rund 100 Schulen in Niedersachsen gehören „Buddys“ (engl. für Kumpel) zum Alltag: Als Pausen-, Hausaufgaben- oder Sanitäter-Buddys gestalten sie das Schulleben mit. Die etwa 3000 Schüler erweitern so ihre sozialen Kompetenzen und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Seit Beginn des Schuljahres läuft das Buddy-Projekt in Niedersachsen – Zeit für eine Zwischenbilanz.
„Mit
dem Buddy-Projekt, geben wir den Lehrkräften und Schülerinnen und Schüler ein
wirksames Instrument an die Hand, das helfen kann, Probleme ihrer jeweiligen
Schule zu lösen. Wir wollen die Schulen darin unterstützen, ihre Schülerinnen
und Schüler zur Verantwortung für ihren schulischen Lern- und Lebensraum zu
erziehen“, beschrieb der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann das
Ziel der Zusammenarbeit.
An
den Schulen ist eine Vielfalt an Projekten entstanden. Unter dem Motto
„Mach mit! Verantwortung lernen.“ sind die Schüler im Landesprogramm
aktiv. „Pausen-Buddys“ sind beliebt, weil sie vielfältige Probleme auf
dem Schulhof lösen können: von der Ausgabe von Spielgeräten und dem
Einsatz als Schiedsrichter bis zur Streitschlichtung nehmen sie viele
Aufgaben wahr. Andere Schüler engagieren sich als Paten für Jüngere
oder helfen Neuzugängen, sich an der Schule zurechtzufinden. An
zahlreichen Schulen bieten Buddys ihren Mitschülern außerdem
Unterstützung bei den Hausaufgaben an.
Ungewöhnliche Projekte: Fahrradwerkstatt und Sanitäter-Buddys
Es
gibt auch ausgefallene Projekte: So haben Schüler aus Delmenhorst eine
Fahrradwerkstatt eröffnet und bieten Mitschülern nach der Schule Hilfe
bei Reparaturen an. In Hannover kümmern sich Sanitäter-Buddys um die
Gesundheit ihrer Mitschüler. Sie wurden von einer Lehrerin in Erster
Hilfe eingewiesen und sind jetzt in den Pausen dafür zuständig,
Kühlkissen zu verteilen und kleine Wunden zu verarzten. Sie wissen
auch, wann sie Lehrer holen müssen. Trotz der unterschiedlichen
Aufgaben hat das Engagement der Buddys eines gemeinsam: Die Schüler
helfen sich gegenseitig und übernehmen Verantwortung.
„Der Buddy-Gedanke ist an den Schulen angekommen.“
Von
jeder Schule haben zwei Pädagogen das fünftägige Buddy-Training
absolviert und gemeinsam mit den Trainern ein Praxisprojekt entwickelt.
„Der Buddy-Gedanke ist an den Schulen angekommen“, resumiert der für
die Region Hannover tätige Schulpsychologe Hans Meyer die Lage zum Ende
des Schuljahres. Gemeinsam mit 13 Kollegen betreut er das Programm.
Seine Aussage bezieht sich dabei nicht nur auf die entstandenen
Projekte, sondern auch auf die Stimmung. „Als Schulpsychologe habe ich
ja oft mit negativen Situationen zu tun. Buddy ist anders. Es ist
positiv besetzt und bringt frischen Wind. Die Lehrer zeigen ihre
Freude, die sie mit Schülern in den Praxisprojekten haben.“ Auch bei
den Schülern kommt das Projekt gut an. „Es macht Spaß, Buddy zu sein
und sich zu überlegen, wie man das Schulleben verbessern kann“, sagt
beispielsweise die 13-jährige Sarah aus Laatzen.
Konflikt- und Reflexionsfähigkeit als Bildungsziel
Durch
ihre Tätigkeit erwerben die Schüler soziale Kompetenzen wie etwa
Konflikt- und Reflexionsfähigkeit, Empathie und
Kommunikationskompetenz. „Immer mehr Arbeitgeber achten auf diese
Kompetenzen. Deshalb erhalten die Buddys von vielen Lehrern zum
Schuljahresende ein Zertifikat, das ihr Engagement würdigt“, so Dr.
Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung.
buddY E.V.
nach obenLehrer drücken die Schulbank: Buddy-Trainings in Hessen haben begonnen
28. Juni 07. Kurz vor dem Start der Sommerferien haben die Buddy-Trainings in Hessen begonnen. So haben rund 30 Lehrerinnen und Lehrer der Franz-Böhm-Schule die ersten zwei Tage des Buddy-Trainings absolviert, um Soziales Lernen an ihrer Schule zu stärken und so Verrohung und Gewalt vorzubeugen.
Die
Franz-Böhm-Schule ist eine von 150 Schulen, die am Buddy-Projekt in Hessen
teilnehmen. Für die berufsbildende Schule ist die Förderung des sozialen
Miteinanders kein Neuland. Eine Ist-Analyse zu Beginn des Trainings hat eine
Vielzahl bestehender Ansätze ergeben. So wird beispielsweise in den
Einzelhandelsklassen und in der Berufsfachschule soziales Lernen unterrichtet,
Schüler engagieren sich ehrenamtlich in Kindergärten und Altenheimen und in
Mediationsgruppen und Projektwochen werden zum Beispiel Konflikt- und
Kommunikationsfähigkeit gefördert. „Das Buddy-Projekt soll diese Ansätze stärker
miteinander vernetzen und ergänzen“, sagt Marion Altenburg, die als eine von
vier Trainerinnen die Fortbildung geleitet hat. Dass die Schule es ernst meint
mit ihrem Engagement, sähe man schon daran, dass so viele Kollegen für das
Training freigestellt wurden. „Dass sich eine ganze Schule auf diesen Weg macht,
ist außergewöhnlich.“
Im Training haben sich die Lehrer mit dem Buddy-Konzept vertraut gemacht und beispielsweise im Rollenspiel erprobt, ihre Haltung vom „Wissensvermittler zum Coach“ zu verändern. „Wir wollen, dass sich die Schüler in Projekten gegenseitig helfen und Verantwortung übernehmen. Dazu ist es notwendig, dass die Lehrer den Schülern Gestaltungsfreiraum geben“, so Altenburg. Im Training sind bereits viele Ideen für Einzelprojekte entstanden. Berufsschüler sollen beispielsweise Schülern aus dem Berufsvorbereitungsjahr von ihren Erfahrungen in den Betrieben berichten und so zu Orientierung und Motivation beitragen. Ein anderes Projekt hat die Stärkung der Klassensprecher und der Schülermitverwaltung zum Ziel. Diese Ideen werden in einem nächsten Schritt mit den Schülern diskutiert. An drei weiteren Trainingstagen im Herbst können die Lehrer an den Projektvorschlägen arbeiten und bekommen Tipps für die Projektumsetzung. Ihr Eindruck von den ersten Trainingstagen sei sehr gut, sagt die Lehrerin Susanne Alpers. „Wir haben viele neue Ideen bekommen und sind sehr motiviert, nach den Ferien so richtig loszulegen.“
Den Auftakt der Trainings hatte Anfang Juni das Albert-Einstein-Gymnasium in Schwalbach gemacht. Alle Klassenlehrer der fünften, sechsten und siebten Klassen des Gymnasiums besuchten das Training. Auch die Offene Schule Kassel-Waldau hat die ersten beiden Trainingstage bereits erfolgreich absolviert.
buddY E.V.
nach obenGroße Begeisterung in Thüringen: 100 Schulleiter und Lehrer diskutieren soziales Schulprogramm
24. Mai 2007. Mit großem Engagement und Interesse haben rund 100 Lehrer, Schulleiter und Schulamtsvertreter gestern, Mittwoch, 23. Mai 2007, auf einer Konferenz in Gotha die Umsetzung des „Buddy-Projekts“ besprochen. Das von der Vodafone Stiftung initiierte und geförderte Programm soll landesweit an bis zu 110 weiterführenden Schulen eingeführt werden, um soziale Kompetenzen der Jungen und Mädchen zu fördern und sie gegen Sucht und Gewalt zu stärken.
„Die zahlreichen Teilnehmer und lebhaften Diskussionen zeigen uns, dass das Interesse am Buddy-Projekt in Thüringen sehr groß ist und dass sich die Schulleiter und Lehrer für den Erfolg des Projekts engagieren wollen“, sagte Roman Rüdiger, Geschäftsführer des Trägervereins buddY E.V., nach der Veranstaltung. Als ein Ergebnis der Konferenz empfahlen die Teilnehmer die Einrichtung einer Steuerungsgruppe, der neben Vertretern des buddY E.V., des Schulministeriums und verschiedener Behörden auch Lehrer, Eltern- und Schülervertreter angehören sollen. Außerdem sollen rund 20 Lehrkräfte aus dem Unterstützungspool der staatlichen Schulämter die Schulen bei der Projektumsetzung unterstützen.
Im Rahmen des Programms helfen Buddys (engl. für Kumpel) Mitschülern beim Lösen von Problemen. Sie übernehmen beispielsweise Patenschaften für jüngere Mitschüler, helfen anderen beim Lernen oder stellen sich als Ansprechpartner für Mitschüler in Not zur Verfügung. Die Schüler erwerben in ihrer Tätigkeit wichtige soziale Kompetenzen, die sie weniger anfällig machen für aggressives Verhalten aber auch für Probleme wie Mobbing, Sucht oder Schulverweigerung.
buddY E.V.
nach oben151 Schulen UND 760 LEHRER NEHMEN AM BUDDY-PROJEKT IN HESSEN TEIL
15. Mai 2007. An 151 weiterführenden hessischen Schulen gehören „Buddys“ bald zum Alltag. Sie haben sich für das von der Vodafone Stiftung geförderte Programm beworben, um die sozialen Handlungskompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler zu stärken und dadurch Problemen wie Sucht und Gewalt vorzubeugen.
Eine
entscheidende Rolle nehmen dabei die „Buddys“ ein – Schülerinnen und
Schüler, die das Schulleben mitgestalten, indem sie sich als Paten für jüngere Mitschüler engagieren, bei Konflikten vermitteln oder anderen
beim Lernen helfen. Angeleitet dazu werden sie von speziell geschulten
Lehrkräften und Sozialarbeitern. Rund 760 Lehrerinnen und Lehrer haben
sich bereit erklärt, an den entsprechenden Fortbildungen teilzunehmen.
„Ich bin begeistert, dass sich so viele Lehrkräfte für das Buddy-Projekt gemeldet haben. Es zeigt, dass unsere Pädagogen sich ihres ganzheitlichen Bildungsauftrags bewusst sind und ihn engagiert ausfüllen“, lobte Hessens Kultusministerin Karin Wolff das Engagement an den Schulen.
Die Buddy-Trainings beginnen noch in diesem Schuljahr. Speziell ausgebildete Buddy-Trainer werden mit den Lehrkräften und Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeitern schulspezifische Praxisprojekte erarbeiten. Gemäß dem Motto „Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen“ übernehmen Schüler darin Verantwortung. Durch dieses Engagement werden beispielsweise Konfliktfähigkeit sowie Kooperations- und Kommunikationskompetenz gestärkt.
Die teilnehmenden Schulen kommen aus allen 15 hessischen Schulamtsbezirken. Die Auswahl der Schulen setzte neben dem Vorliegen eines Gesamtkonferenzbeschlusses die Bereitschaft zur Teilnahme von mindestens zwei Lehrkräften voraus. „Dass sich nun durchschnittlich fünf Pädagogen je Schule angemeldet haben, übertrifft unsere optimistischsten Erwartungen. Es bestätigt uns darin, dass das Buddy-Projekt einen wichtigen Beitrag leistet, um an den Schulen ein soziales Lernklima zu schaffen“, sagte der Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Dr. Bernhard Lorentz.
Das von der Vodafone Stiftung 1999 gegründete und seither von ihr finanzierte Buddy-Projekt ist ein Programm zum Erwerb sozialer Handlungskompetenzen, das an Schulen umgesetzt wird. Weitere Informationen zum Buddy-Projekt sowie die Liste der teilnehmenden Schulen aus Hessen
buddY E.V.
nach oben20 Hauptschulen in Ostwestfalen- Lippe nehmen am Buddy-Projekt teil
10. Mai 2007. Das Dezernat für Hauptschulen der Bezirksregierung Detmold hat 20 Hauptschulen in Ostwestfalen-Lippe ausgewählt, die sich für die Teilnahme am Buddy-Projekt beworben haben. Ziel des von der Vodafone Stiftung geförderten Lernprogramms ist es, die sozialen Handlungskompetenzen der Schülerinnen und Schülern zu stärken und Problemen wie Sucht und Gewalt vorzubeugen.
Zu den Teilnehmern gehören Schulen aus sechs Schulamtsbezirken. So nehmen acht Schulen aus dem Bezirk Lippe teil, je vier aus Gütersloh und Höxter, zwei aus Herford und je eine aus den Bezirken Minden-Lübecke sowie Bielefeld. „Hauptschüler haben Potenziale im Bereich sozialer Kompetenzen. Diese sollen erkannt und gezielt gefördert werden“, sagte Hauptschuldezernent Christoph Höfer. Das Buddy-Projekt leiste außerdem einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsoffensive Hauptschule, mit der Schulministerin Barbara Sommer die Bildungsqualität und Lernergebnisse der Hauptschulen in Nordrhein-Westfalen steigern will.
Im Rahmen des Regionalprogramms werden Buddy-Trainer mit den insgesamt rund 50 beteiligten Lehrern und Schulsozialarbeitern schulspezifische Praxisprojekte erarbeiten. Gemäß dem Motto "Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen" übernehmen Schülerinnen und Schüler etwa Patenschaften für jüngere Mitschüler oder helfen anderen beim Lernen. Durch dieses Engagement werden beispielsweise Konfliktfähigkeit sowie Kooperations- und Kommunikationskompetenz gestärkt. „Das Projekt ergänzt in idealer Weise vorhandene Präventionsmaßnahmen und passt zu bereits vorhandenen Konzepten der Unterrichtsentwicklung“, so Hoefer. Außer in Ostwestfalen-Lippe ist das Buddy-Projekt offizielles Schulprogramm in Berlin, Niedersachsen, Hessen und Thüringen. Es erreicht so über 850 Schulen bundesweit.
Zeitgleich gab der Trägerverein buddY E.V. bekannt, dass der Bielefelder Jugendforscher Prof. Dr. Klaus Hurrelmann das Buddy-Projekt künftig wissenschaftlich begleiten und beraten werde. „In unserem Bildungssystem werden sozial-emotionale Kompetenzen gegenüber kognitiven Kompetenzen, die in Schulleistung messbar sind, bislang systematisch vernachlässigt. Es ist daher begrüßenswert, dass das Buddy-Projekt in immer mehr Bundesländern diese Lücke zu schließen hilft“, sagte der Hochschullehrer für Sozialisations- und Gesundheitsforschung.
Mit Prof. Dr. Hurrelmann kommt ein weiterer prominenter Unterstützer an Bord des buddY E.V. Im Herbst 2006 hatte bereits Prof. Dr. Rita Süssmuth die Präsidentschaft des Trägervereins übernommen.
Hier die Liste der teilnehmenden Schulen
buddY E.V.
nach obenProfessor Hurrelmann unterstützt Buddy-Projekt
14. Mai 2007. Der Jugendforscher und Experte für Sozialisations- und Gesundheitsforschung an der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, ist ab sofort wissenschaftlicher Berater des Buddy-Projekts. Professor Hurrelmann unterstützt damit das bundesweit erfolgreiche Programm zum Erwerb sozialer Handlungskompetenzen, das seit 1999 von der Vodafone Stiftung gefördert und an Schulen umgesetzt wird.
„Das Buddy-Projekt ist ein innovatives Programm, das Kindern und Jugendlichen hilft, sozial-emotionale Kompetenzen zu erwerben und damit die komplexe Phase zwischen Kindheit und Erwachsenenalter erfolgreich zu bewältigen“, sagte der Fachmann zu Fragen des Kinder- und Jugendalters. Im Rahmen des Lernprogramms übernehmen Schüler Verantwortung, etwa als Paten für jüngere Mitschüler, als Streitschlichter oder als Ansprechpartner für Mitschüler mit schulischen oder privaten Problemen. Durch dieses Engagement werden Konfliktfähigkeit sowie Kooperations- und Kommunikationskompetenz gestärkt.
Das Buddy-Projekt wächst rasant. In Berlin, Niedersachsen, Hessen, Thüringen und Ostwestfalen-Lippe ist es bereits als offizielles Schulprogramm eingeführt. „In unserem Bildungssystem werden soziale, gesundheitsfördernde oder interaktive Kompetenzen gegenüber kognitiven Kompetenzen, die in Schulleistung messbar sind, bislang systematisch vernachlässigt. Es ist daher begrüßenswert, dass das Buddy-Projekt in immer mehr Bundesländern diese Lücke zu schließen hilft“, sagte Hurrelmann.
Mit Prof. Dr. Hurrelmann kommt ein weiterer prominenter Unterstützer an Bord des buddY E.V. Im Herbst 2006 hatte bereits Prof. Dr. Rita Süssmuth die Präsidentschaft des Trägervereins übernommen.
buddY E.V.
nach obenbuddY E.V. beim deutschen Präventionstag (18./19. Juni 2007)
03. Mai 2007. Als Partner unterstützt der buddY E.V. den 12. Deutschen Präventionstag, der unter dem Motto „Starke Jugend – starke Zukunft“ am 18. und 19. Juni 2007 in Wiesbaden stattfindet.
Im Rahmen des Kongresses bieten Fachvorträge und Projektpräsentationen Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, zur Diskussion und zum Kennenlernen von Menschen und Projekten.
buddY-Geschäftsführer Roman Rüdiger hält am 19. Juni von 09:00 bis 10:00 Uhr (Saal 12 A) einen Vortrag zum Thema „Erwerb von Kompetenzen für die Zivilgesellschaft durch Methoden des sozialen Lernens am Beispiel des Buddy-Projektes“. Außerdem werden Mitarbeiter der buddY E.V. das Projekt an einem Informationsstand vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen. Wir hoffen auf ein reges Besucherinteresse und freuen uns auf interessante Gespräche!
Hier finden Sie das Programm des Präventionstags
buddY E.V.
nach obenSchüler helfen Schülern: Soziales Lernprogramm wird an Thüringer Schulen eingeführt
17. April 2007. Buddys werden bald auch an Thüringer Schulen Mitschülern beim Lernen helfen, Streit auf dem Pausenhof schlichten und sich für andere einsetzen. Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel gab heute in Erfurt bekannt, dass das von der Vodafone Stiftung initiierte Buddy-Projekt an bis zu 110 weiterführenden Schulen in Thüringen eingeführt werden soll. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern soziale Kompetenzen zu vermitteln.
„Mit dem Buddy-Projekt wollen wir Schüler stärken und an den Ursachen von Problemen wie Mobbing, Sucht oder Schulverweigerung ansetzen“, sagte Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel am Dienstag bei der Projektvorstellung in Erfurt. Darüber hinaus sei der friedliche Umgang mit Konflikten ein wesentliches Lernziel. „Das Buddy-Projekt ist ein umfassendes Programm für Soziales Lernen. Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler stark machen. Nur selbstbewusste junge Persönlichkeiten sind in der Lage, mit Konflikten und Problemen konstruktiv und gewaltfrei umzugehen.“
Das soziale Lernprogramm unter dem Motto „Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen.“ setzt auf die Aktivierung der Schüler. Sie übernehmen in Projektarbeit beispielsweise Verantwortung als Streitschlichter oder als Paten für jüngere oder lernschwache Mitschüler.
„Die Jugendlichen haben die Möglichkeit zu zeigen, was in ihnen steckt und erwerben dabei wertvolle Kompetenzen wie Gesprächsführung, Reflexions- und Konfliktfähigkeit“, sagte Roman Rüdiger, Geschäftsführer des Projektträgers buddy E.V. „Um heutzutage zurechtzukommen, sind diese Kompetenzen mindestens genauso wichtig wie Fachwissen.“
Im so genannten Buddy-Training lernen Lehrer und Schulsozialarbeiter zunächst, wie sie nachhaltige Projekte an den Schulen entwickeln können. Bei der Projektumsetzung werden die Pädagogen außerdem von speziell ausgebildeten Mitarbeitern der Schulämter betreut. Für die Koordination des Projekts ist von Seiten des Landes Thüringen die Landesstelle für Gewaltprävention zuständig.
Die Vodafone Stiftung hat das Projekt, an dem mittlerweile etwa 850 Schulen teilnehmen, im Jahre 1999 gegründet und unterstützt es seitdem als Hauptförderer. „Kognitives wie auch soziales Lernen sind gleichermaßen wichtig bei der Entwicklung von Jugendlichen. Ich freue mich daher, dass wir nun auch in Thüringen das Buddy-Projekt starten“, sagte Geschäftsführer Dr. Bernhard Lorentz.
Herr Minister Goebel verwies darauf, dass das weitere Vorgehen und die Ausgestaltung des Landesprogramms in einer Konferenz im Mai vereinbart würden. Zu dieser seien Vertreter aus dem Ministerium, den Schulen, der Elternschaft und aller relevanter Behörden eingeladen worden. Die Laufzeit des Programms ist zunächst bis Mai 2009 fixiert.
Außer in Thüringen ist das Buddy-Projekt offizielles Schulprogramm in Berlin, Hessen, Niedersachsen und Ostwestfalen-Lippe. Ziel ist es, das Buddy-Projekt bis 2010 bundesweit an etwa zehn Prozent aller weiterführenden Schulen einzuführen.
buddY E.V.
nach obenStarker Besucherzuwachs auf www.buddy-ev.de!
04. April 2007. In den vergangenen Monaten konnte der Webauftritt www.buddy-ev.de beeindruckende Besucherzahlen und Seitenaufrufe verzeichnen. Für das steigende Interesse am Buddy-Projekt und vor allem die rege Nutzung unseres Downloadbereichs möchte sich der buddY E.V. herzlich bedanken. Mit Stolz blicken wir auf einen kontinuierlichen Zuwachs von durchschnittlich 30 Prozent in den letzten 11 Monaten.
Ein direkter Vergleich der beiden Monate Mai 2006 und März 2007 ergibt sogar eine Steigerung von 38 Prozent.
Im vergangenen Spitzenmonat März wurden die Seiten rund um´s Buddy-Projekt insgesamt 31.561 Mal aufgerufen. Somit konnten mehr Inhalte denn je an interessierte Nutzer transportiert werden. An diesem bisherigen Höchstwert lässt sich ablesen, wie aktuell und wichtig die vermittelten Inhalte über die Förderung sozialer Handlungskompetenz von Schülern sind.
Die Themenhefte mit Beiträgen zu Gewalt, Streit und Schulverweigerern, sowie das Buddy-Magazin treffen den Kern der Zeit und erfreuen sich besonderer Beliebtheit im Downloadbereich.
Den meisten Besuchern ist die Buddy-Internetadresse bereits bekannt, da die häufigsten Zugriffe gezielt durch eine Direkteingabe von www.buddy-ev.de erfolgen. Dieser erfreuliche Trend bestätigt die Arbeit aller Beteiligten am Buddy-Projekt in der Öffentlichkeit.
buddY E.V.
nach obenBUDDY E.V. präsentierte sich mit Sonderschau soziales Lernen auf der didacta in Köln
06. März 2007. Fünf Tage lang – vom 27. Februar bis zum 3. März – präsentierte sich der buddY E.V. auf Europas größter Bildungsmesse didacta in Köln und veranstaltete gemeinsam mit dem beta Institut und der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland die Sonderschau Soziales Lernen.

- Der Stand des buddY E.V. auf der Sonderschau Soziales Lernen
Der Verein informierte an einem Stand die Messebesucher über das Buddy-Projekt und stellte es im Rahmen von Workshops und Diskussionsrunden vor. Höhepunkte der Sonderschau Soziales Lernen waren drei Fachforen, bei denen hochkarätige Bildungsexperten aktuelle Themen rund um Soziales Lernen diskutierten. Alle Foren stießen auf großes Interesse der Messebesucher und waren entsprechend gut besucht. Musikalischer Höhepunkt am letzten Messetag war der Auftritt von 35 Kindern und Jugendlichen der Opera School der Yehudi Menuhin Stiftung vor einem begeisterten Publikum.

- Bildungsreferent Jörg Lehmann erklärt einer Messebesucherin das Buddy-Projekt
776 Anbieter aus 21 stellten auf der didacta aus. Ein großes Besucherinteresse sorgte für volle Hallen und einen starken Besucherandrang an den Ständen. Einschließlich vorsichtiger Schätzungen für den letzten Messetag wurden mehr als 95.800 Besucher registriert. Das sind 42 Prozent mehr im Vergleich zur didacta 2006 in Hannover und übertrifft das Ergebnis der letzten Kölner didacta nochmals um rund 2 Prozent. Damit ist die Bildungsmesse 2007 in Köln die erfolgreichste Veranstaltung seit Bestehen der didacta.

- Bildungsexperten diskutieren Perspektiven des Sozialen Lernens; v.l.n.r. Marianne Demmer (GEW), Dr. Bernhard Lorentz (Vodafone Stiftung), Prof. Rita Süssmuth (buddY E.V.), Gaby Miketta (Fokus Schule), Manfred Walhorn (Bildungsministerium NRW), Prof. Herbert Scheithauer (FU Berlin)
Die nächste didacta findet vom 19. - 23. Februar 2008 in Stuttgart statt. Mehr Informationen unter www.didacta-stuttgart.de
Weitere Informationen zur Sonderschau Soziales Lernen auf der didacta finden Sie hier:
- Programm der Sonderschau
- Fachforum 1 – Bildungsexperten: Kindergarten und Schule müssen mehr soziale Kompetenzen vermitteln
buddY E.V.
Gute Pädagogen sind Schatzsucher und kooperieren im Netzwerk
2. März 2007. Auf einem Fachforum der didacta - Europas größter Bildungsmesse - haben Bildungsexperten in Köln heute Kriterien formuliert, denen gute Lehrer und Erzieher heutzutage entsprechen müssen.
Der Reformpädagoge Otto Herz betonte: „Gute Pädagogen stärken die Stärken und schwächen die Schwächen, sie sind vor allem „Schatzsucher“ und keine Defizitnachweiser.“ Der ehemalige Leiter des Internats Schule Schloss Salem, Dr. Bernhard Bueb hielt dagegen für ausschlaggebend: „Die Pädagogen von morgen müssen vor allem bereit sein, aktiv zu erziehen, also Kinder zu führen, ihnen Orientierung zu geben, Konflikte zu wagen und ihnen Vorbild zu sein.“ Er betonte außerdem, dass die Qualität einer Schule maßgeblich von der Schulleitung bestimmt werden könne. Iris Bergweiler-Priester vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen forderte die Pädagogen auf „sich vor allem durch Kooperation und Netzwerkwissen aus der Vereinzelung zu lösen“. Dem Pädagogen Prof. Gerd E. Schäfer von der Universität Köln zufolge brauchten Pädagoginnen und Pädagogen vor morgen vor allem Wahrnehmungsqualität. „Darunter verstehe ich, dass zum Beispiel Erzieherinnen in der Lage sein sollten, die individuellen Entwicklungsprozesse von Kindern wahrzunehmen und zu verstehen. Das ist die Grundlage ihrer Arbeit.“
Finnische Verhältnisse in Deutschland wünschte sich Heinz-Peter Meidinger: „Wie dort muss der Beruf des Lehrers und Erziehers bei uns wieder zu einem attraktiven Beruf werden. Außerdem gilt es, für die in den nächsten Jahren ausscheidenden 300 000 Lehrerinnen und Lehrer nicht nur genügend, sondern bestqualifizierten Ersatz zu bekommen.“
Das Fachforum „Neue Lehrer und Erzieher braucht das Land?!“ fand im Rahmen der Sonderschau Soziales Lernen statt, das vom buddY E.V., dem beta Institut und der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland veranstaltet wurde.
buddY E.V.
nach obenBildungsexperten: Kindergarten und Schule müssen mehr soziale Kompetenzen vermitteln
28. Februar 2007. Auf Europas größter Bildungsmesse didacta in Köln haben Bildungsexperten heute eine stärkere Förderung sozialer Kompetenzen in Kindergarten und Schule gefordert.
„Damit Kinder und Jugendliche die Anforderungen in unserer Gesellschaft meistern können, brauchen sie vor allem soziale Kompetenzen, wie beispielsweise Konflikt- und Kooperationsfähigkeit“, sagte Prof. Dr. Rita Süssmuth während eines Forums mit dem Titel „Sozial-emotionales Lernen: Herausforderung und Chance für Politik und Gesellschaft“. Angesichts der immer kürzeren Halbwertszeit von Wissen sei dies ein weit wichtigerer Anspruch an Bildung und Erziehung als die reine Wissensvermittlung, ergänzte die Familienministerin und Bundestagspräsidentin a. D.
Mit Blick auf Meldungen über Gewalt und Verrohung an Schulen, sei andernfalls ein „schulinterner Klimakollaps“ zu befürchten, so Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung. 1999 gründete die Stiftung das Buddy-Projekt zur Förderung von Sozialer Kompetenz von Schülern.

- Bildungsexperten diskutieren Perspektiven des Sozialen Lernens; v.l.n.r. Marianne Demmer (GEW), Dr. Bernhard Lorentz (Vodafone Stiftung), Prof. Rita Süssmuth (buddY E.V.), Gaby Miketta (Fokus Schule), Manfred Walhorn (Bildungsministerium NRW), Prof. Herbert Scheithauer (FU Berlin)
Die Referenten beklagten, dass den veränderten Anforderungen an Kinder und Jugendliche in unserem Bildungssystem noch nicht genug Rechnung getragen werde. „Zu oft wird Soziales Lernen als Sekundärtugend betrachtet“, sagte etwa der Berliner Entwicklungs-psychologe Prof. Dr. Herbert Scheithauer. Dieser Befund wird auch durch die Pisa-Studie gestützt. Sie bescheinigt den deutschen Schülern im Bereich der Kompetenzen große Defizite. Ein Umdenken hat deswegen aber offenbar nicht stattgefunden. „Die Konzentration auf Paukfächer wird als Folge grassierender Testeritis immer stärker“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Marianne Demmer. „Dabei sind die angespassten, funktionierenden und gehorsamen Maschinenbediener des Industriezeitalters als Leitbild sozial-emotionalen Lernens passé.“
Manfred Walhorn, Leiter der Schulabteilung im nordrhein-westfälischen Bildungsministerium, warnte nachdrücklich, dass eine Polarisierung zwischen sozialer und fachlicher Kompetenz einem ganzheitlichen Begriff von Bildung und Erziehung nicht gerecht werde. Fachliches Lernen müsse auch die Entfaltung sozialer Kompetenzen integrieren. Kulturelle und soziale Prozesse hätten unbeschadet ihres Eigenwertes auch ein beträchtliches Potential, um kognitive Kompetenz zu fördern.
In Nordrhein-Westfalen habe man bereits mehrere Projekte eingeführt, um Soziales Lernen in Kindergarten und Schule zu fördern, so Walhorn weiter, etwas das MUS-E Programm der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland an rund 100 Grundschulen. Ein weiteres Beispiel sei das von der Vodafone Stiftung initiierte Buddy-Projekt als Pilot an bis zu 100 Hauptschulen in Ostwestfalen-Lippe. Bei Erfolg solle das Projekt auf weitere Regionen ausgeweitet werden. Außerdem nutzen Schulen gemeinsam mit außerschulischen Partnern die Möglichkeiten der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich sowie neue Spielräume durch die Umstellung von Hauptschulen in gebundene Ganztagsschulen.
Das Fachforum fand im Rahmen der Sonderschau Soziales Lernen statt, das vom buddY E.V., dem beta Institut und der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland veranstaltet wurde.
buddY E.V.
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26. Februar 2007. Seit Herbst vergangenen Jahres ist Prof. Dr. Rita Süssmuth Präsidentin des buddY E.V. Für das Buddy-Magazin 01/2007 haben wir mit ihr darüber gesprochen, welche Kompetenzen Kinder und Jugendliche heutzutage brauchen und welche Anforderungen sich daraus für unser Schulsystem und für die Unterrichtsgestaltung ergeben.
Was muss Schule Kindern und Jugendlichen heutzutage vermitteln?
Vor allem müssen Schülerinnen und Schüler das Lernen lernen. Das klingt sehr abstrakt. Entscheidend ist, dass Schüler mit ihren bereits vorhandenen Fähigkeiten miteinander Projekte bearbeiten und Aufgaben lösen. Junge Menschen sollen in die Lage versetzt werden, kognitives, soziales und emotionales Lernen miteinander zu verbinden. Anders ausgedrückt: Sie sollen über das Miteinander lernen und darüber, was in diesem Miteinander an Entdeckungen gemacht und an Problemen bearbeitet wird. Hartmut von Hentig nennt das „Die Menschen in Bewegung versetzen, die Dinge klären.“
Welche Bedeutung messen Sie der Wissensvermittlung in der Schule bei?
Mein Eintreten für den Kompetenzerwerb ist nicht gegen Wissen gerichtet. Es geht um eine andere Form des Wissenserwerbs. Es geht um einen aktiven, einen interaktiven Wissenserwerb, in dem ich lerne, welche Information, welches Wissen ich für welche Aufgabenstellung brauche. Insofern ist es immer handlungsrelevantes Wissen. Ich lese nicht das Geschichtsbuch, um das Geschichtsbuch einmal gelesen zu haben, sondern die zentrale Frage lautet: Wofür kann ich dieses Wissen einsetzen? Entscheidend ist, kognitives Wissen mit sozialer und emotionaler Kompetenz zu vermitteln.

Was bedeuten diese Anforderungen für die Unterrichtsgestaltung?
Lehrer müssen den individuellen Lernprozess jedes einzelnen Schülers im Blick haben. Wichtig ist dabei, bei seinen Stärken anzusetzen und Zug um Zug, soweit es eben möglich ist, die Schwächen in Stärken umzuwandeln. Das setzt voraus, dass möglicherweise 25 Schülerinnen und Schüler parziell auch ein eigenes Lernprogramm haben. Zugleich braucht daslernende Individuum immer eine Bezugsgruppe, um Fragen zu besprechen und Informationen zu bekommen. In der Peergroup helfen die Stärkeren den Schwächeren, die Älteren den Jüngeren. Diesen Lernprozess in Kleingruppen müssen die Lehrer ermöglichen.
Welche politischen Rahmenbedingungen brauchen wir, um dieses Soziale Lernen an Schulen umzusetzen?
Eine wichtige Rahmenbedingung sind die Schul- und Unterrichtsstrukturen. Eine Schule, in der individuelle Förderung und soziale Lernprozessein den Fokus gerückt werden, braucht mehr Deregulierung. Wir brauchen gemeinsame Standards – aber wie die Lehrkräfte diese Lernziele mit ihren Schülern erreichen, das sollte man ihnen überlassen. Eine zweite wichtige Frage ist die der Lehrerausbildung. Wir bilden Fachleute aus, beispielsweise Mathematiker – aber nicht Mathematiklehrer, weil wir gar nicht auf die Vermittlung achten. Viele Lehrerinnen und Lehrer setzen mittlerweile stärker auf aktives und interaktives Lernen. Aber das sind zumeist Lehrkräfte, die sich eigeninitiativ weiter entwickelt und Rüstzeug besorgt haben. Schließlich muss sich Schule öffnen können für Ideen und Projekte, die von außen kommen, wie beispielsweise das Buddy-Projekt, aber auch andere Ansätze.
Wird unsere Bildungspolitik diesen Anforderungen gerecht?
Ich habe schon den Eindruck, dass sich etwas tut. Es herrscht beispielsweise Konsens, dass die Lehrerausbildung reformiert werden muss. Oder schauen Sie sich an, wie begeistert das Buddy-Projekt von den Kultusbehörden aufgenommen wird. Andererseits nehmen viele Bildungspolitiker zwar oft das Wort des Sozialen Lernens in den Mund, aber die Reaktionen auf PISA machen deutlich, dass sich das ganze Augenmerk letztlich auf kognitives Lernen richtet. Was aber immer wichtiger wird, sind die sozialen und emotionalen Kompetenzen. Wenn es bei der Entscheidung bleibt, dass sich Deutschland 2009 nicht an der PISAStudie beteiligt, die sich mit Sozialem Lernen beschäftigt, halte ich das für einen sträflichen Fehler. Das liegt an dem fest gefügten Bild: „Hätten wir weniger Kuschelpädagogik, dann hätten wir bessere Fachergebnisse.“ Die heute sehr guten Schulen verbinden beides miteinander.
Das Buddy-Projekt wird von der Vodafone Stiftung Deutschland gefördert. Wie bewerten Sie es, dass Stiftungen und Unternehmen gerade im Bildungsbereich immer mehr Aufgaben des finanzschwachen Staates übernehmen?
Die Innovationen im Bildungsbereich sind in den letzten Jahren sehr stark aus der Zivilgesellschaft gekommen – ich sehe das nicht nur als Schwäche des Staates, sondern auch als Stärke unserer Zivilgesellschaft. Stiftungen spielen dabei eine sehr große Rolle. Sie sind Akteure und Motor von Veränderung. Dass das Buddy-Projekt eine solch breite Aufnahme in den Bundesländern und in Schulen findet, zeigt, dass innovative Lösungsansätze, die aus der Gesellschaft kommen, letztlich zu politischer Öffnung und der Kooperation zwischen privaten Trägern und öffentlicher Hand führen können.

Gibt es etwas, dass Sie den Pädagogen mitgeben wollen, die mit dem Buddy-Projekt arbeiten?
Ich finde es ermutigend, dass immer mehr Pädagogen das Kind wieder in den Mittelpunkt rücken und seine Persönlichkeitsentwicklung fördern wollen. Das ist ja zunächst auch eine Umstellung und ein zusätzliches Engagement. Diejenigen, die sich auf das Projekt eingelassen haben, kann ich nur auffordern: Lasst die Skeptiker wissen, was euer Zugewinn ist. Denn es ist nicht nur ein Zugewinn für Schülerinnen und Schüler, sondern auch für Lehrkräfte. Sie lernen, Kinder anders zu sehen und ihre Kompetenzen für den Unterricht zu nutzen. Der Alltag in der Schule wird wieder durch ein verantwortungsvolles Miteinander geprägt. Es geht um den „ganzen“ Menschen, nicht nur um seinen Kopf. Ausgangspunkt bilden die Stärken jedes Kindes, nicht die Schwächen.
buddY E.V.
nach oben12. Januar 2007. An drei Informationstagen können sich Schulen in Hessen über die Teilnahme an dem von der Vodafone Stiftung finanzierten Buddy-Landesprogramm informieren. Die Bewerbungsfrist läuft bis Mitte März. Bis zu 250 weiterführende Schulen können an dem Programm teilnehmen, das soziale Handelskompetenz von Schülern fördert.
An folgenden Terminen können sich Schulvertreter Anfang Februar gezielt und persönlich informieren:
Hessen-Nord
06.02.2007 von 15.30 – 17.30 Uhr
Reinhardswaldschule
Rothwestener Straße 2 – 14
34233 Fuldatal
Raum 106 im Christine-Brückner-Haus
Hessen-Mitte
07.02.2007 von 15.30 – 17.30 Uhr
Staatliches Schulamt Marburg-Biedenkopf
Robert-Koch-Strasse 17
35037 Marburg
Sitzungsraum 3
Hessen-Süd
09.02.2007 von 14.00 – 16.00 Uhr
Amt für Lehrerbildung, Erwin-Stein-Haus
Stuttgarter Straße 18 – 24
60329 Frankfurt/M
Sitzungsraum B 2.16.
Für die Teilnahme an den Informationstagen ist keine Anmeldung erforderlich! Alle weiterführenden Schulen sind herzlich eingeladen mehr über das Kooperationsprojekt zwischen dem Hessischen Kultusministerium und dem buddY E.V. zu erfahren.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Buddy-Projektbüro des Hessischen Kultusministeriums:
Herr Helmolt Rademacher
Tel.: 069 – 38 98 92 – 30
h.rademacher@afl.hessen.de
Auch der Bildungsreferent des buddY E.V. steht für Ihre Rückfragen zur Verfügung:
Herr Jörg Lehmann
Tel.: 0211 – 30 32 91 – 14
joerg.lehmann@buddy-ev.de
buddY E.V.
nach oben15. Dezember 2006. Ab heute können sich alle weiterführenden Schulen in Hessen für die Teilnahme am Buddy-Projekt bewerben. Das von der Vodafone Stiftung finanzierte Projekt fördert soziale Handlungskompetenzen und Verantwortungsübernahme durch Schülerinnen und Schülern und beugt so beispielsweise Gewalt und Mobbing an Schulen vor. Das hessische Kultusministerium ermöglicht 250 Schulen die Teilnahme an dem sozialen Lernprogramm.
"Wir empfehlen den Schulen, diese Chance wahrzunehmen und unterstützen das Engagement der teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer", sagt Kultusministerin Karin Wolff. Spezielle Angebote richten sich jeweils an Schulen, die Soziales Lernen neu einführen wollen oder schon Erfahrungen - zum Beispiel im Projekt "Mediation und Schulprogramm" - gesammelt haben.Bewerbungen werden bis Freitag, 16. März 2006, vom Amt für Lehrerbildung entgegengenommen.
Bewerbungsunterlagen für Hessen
buddY E.V.
06. Dezember 2006. Der buddY E.V. wird im Auftrag des Didacta-Verbandes auf der Bildungsmesse didacta 2007 in Köln vom 27.03.2006 bis zum 03.03.2007 die "Sonderschau Soziales Lernen" veranstalten. Ziel ist es, die Möglichkeiten des Sozialen und Emotionalen Lernens für den Erwerb von Kompetenzen und Wissen darzustellen und die Diskussion über die Bedeutung dieser Lernformen für unser Bildungssystem zu befördern.
Die Sonderschau Soziales Lernen ist ein gemeinsames Projekt des beta Instituts, des buddY E.V. und der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland. Diese Träger stellen ihre Projekte vor:
- Papilio, ein Programm im Kindergarten zur Primärprävention von Verhaltensproblemen und zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenz,
- Das Buddy-Projekt zur Förderung Sozialer Handlungskompetenzen von Schülern,
- MUS-E, das künstlerische Programm für Schulen in Europa,
- CANTO elementar, ein generationenübergreifendes Singprogramm für Kindergärten.
Gemeinsam ist den Projekten, dass sie Soziales und Emotionales Lernen fördern, auf diese Weise Kindern und Jugendlichen Schlüsselkompetenzen vermitteln und so ihre Zukunftschancen nachhaltig verbessern. Die Projekte wenden sich an Pädagogen in Kindergärten und Schulen.
Auf der Sonderschau Soziales Lernen stellen alle drei Träger täglich ihre Projekte in Form von Open Space Foren und Aufführungen vor. Außerdem sind die Messebesucher eingeladen, in täglich stattfindenden Workshops pädagogische Methoden und Instrumente des Sozialen Lernens kennen zu lernen und auszuprobieren.
Höhepunkte der Sonderschau sind drei Fachforen mit prominenten Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, die mit Bildungspraktikern aktuelle Themen rund um Soziales Lernen diskutieren.
Gerne vereinbaren wir vorab einen Termin mit Ihnen, wenn Sie den buddY E.V. oder die Vodafone Stiftung kennenlernen wollen. Wir freuen uns aber auch über einen spontanen Besuch!
Programm Sonderschau soziales Lernen
buddY E.V.
nach oben23. November 2006. Um die sozialen Handlungskompetenzen ihrer Schülerinnen und Schülern zu stärken und Problemen wie Sucht und Gewalt vorzubeugen, können sich alle 94 Hauptschulen in Ostwestfalen-Lippe für die Teilnahme am "Buddy-Projekt" bewerben. Das gab das Dezernat für die Hauptschulen in Ostwestfalen-Lippe heute auf einer Informationsveranstaltung bekannt, zu der die Bezirksregierung gemeinsam mit dem Trägerverein buddY E.V. alle Schulleiter und interessierte Lehrkräfte eingeladen hatte.
Im Rahmen einer Fortbildung erarbeiten Buddy-Fachleute mit den Lehrern schulspezifische Praxisprojekte. Gemäß dem Motto "Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen." übernehmen Schülerinnen und Schüler beispielsweise Patenschaften für jüngere Mitschüler oder helfen anderen beim Lernen. Anhand der Erfahrungen, die die Schüler in diesen Projekten machen, entwickeln sie Werte und Kompetenzen fürs Leben.
"Hauptschüler haben Potenziale im Bereich sozialer Kompetenzen. Diese sollen erkannt und gezielt gefördert werden," sagte Hauptschuldezernent Christoph Höfer. "Das Programm hat Pilotcharakter für Nordrhein-Westfalen. Ich kann mir gut vorstellen, dass weitere Regionen nachziehen", ergänzte die Bildungsministerin und ehemalige Schulrektorin Sommer über das von der Vodafone Stiftung Deutschland geförderte Lernprogramm.
Das Buddy-Projekt geht davon aus, dass Schüler Experten in eigener Sache sind und sich gegenseitig helfen können. "Die Erfahrung zeigt, dass Gleichaltrige untereinander oft mehr ausrichten können als Lehrer oder Eltern. Sie sprechen eine gemeinsame Sprache und können Probleme auf gleicher Augenhöhe lösen", sagte Buddy-Geschäftsführer Roman Rüdiger.
Um an dem Projekt teilzunehmen, müssen die Schulen Bewerbungskriterien erfüllen, die die Langfristigkeit des Projekts begünstigen. "Wir wollen eine nachhaltige Wirkung in den Schulen erzielen. Durch die Auswahlkriterien stellen wir sicher, dass die Schulen es ernst meinen mit der Umsetzung des Projekts", sagte Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland.
Bewerbungen um einen Platz in dem Programm können beim Hauptschuldezernat bis zum 28.02.2007 eingereicht werden. Ansprechpartner im ist Christoph Höfer (Tel.: 05231-71-4202)
Bewerbungsunterlagen (PDF)
buddY E.V.
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31. August 2006. Die Mitglieder des buddY E.V. haben in ihrer Versammlung am Freitag Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D., zur 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt. Das gab der buddY E.V. heute nach Süssmuths Zustimmung zur Wahl bekannt. Süssmuth unterstützt damit das von der Vodafone Stiftung geförderte Buddy-Projekt für Soziales Lernen, das in Berlin, Hessen und Niedersachsen bereits offizielles Schulprogramm ist. In weiteren Bundesländern ist die Einführung geplant.
Das Buddy-Projekt vermittelt Schülern soziale Kompetenzen. In Praxisprojekten übernehmen Schüler Verantwortung für sich und andere, beispielsweise als Paten für jüngere Mitschüler, als Streitschlichter oder als Ansprechpartner für Mitschüler mit schulischen oder privaten Problemen. Die Projekte setzen somit an den Ursachen von aggressivem Verhalten aber auch an Problemen wie Mobbing, Schulverweigerung oder Sucht an.
"In Buddy-Projekten lösen die Schülerinnen und Schüler nicht nur reale Probleme sondern entwickeln dabei Problemlösungsstrategien und erwerben Kompetenzen fürs Leben. Das sind die Fähigkeiten, die darüber entscheiden, ob Kinder sich in unserer immer komplexeren und schnelleren Zeit zurecht finden", sagte Süssmuth.
"Wir freuen uns sehr über die Unterstützung von Frau Süssmuth. Sie hat umfangreiche pädagogische Fachkenntnisse, große politische Erfahrung und ist über alle gesellschaftlichen Gruppen anerkannt", sagte Roman R. Rüdiger, Geschäftsführender Vorstand des buddY E.V. "Von ihrer Führung können wir in jeder Hinsicht profitieren."
Auch Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland, die das Buddy-Projekt 1999 ins Leben gerufen hat und seither als Hauptförderer unterstützt, freut sich über die prominente Unterstützung. "Wir kennen Frau Süssmuth aus unterschiedlichen Projekten und schätzen Sie sehr als kompetente und kritische Beraterin."
Die Unterstützung kommt für den buddY E.V. in einer wichtigen Entwicklungsphase. Das Buddy-Projekt wächst sehr stark und wurde seit Herbst 2005 in Niedersachsen, Hessen und Berlin als offizielles Schulprogramm eingeführt. In Nordrhein-Westfalen läuft ein Regionalprogramm an Schulen in Ostwestfalen Lippe sowie ein Modellprojekt in Düsseldorf. Dort setzen Pädagogen der Jugendhilfe und Schule gemeinschaftlich Praxisprojekte im Sozialraum um. Die Trainings beginnen am Freitag. Das Buddy-Projekt erreicht bundesweit mehr als 800 Schulen.
Rita Süssmuth arbeitete von 1988 bis 1998 als Bundestagspräsidentin. Davor war sie Bundesministerin für Jugend, Bildung und Sport (1985 bis 1988) und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums für Familie, Jugend und Gesundheit (1971 bis 1985). Vor ihrer politischen Karriere hatte Süssmuth unter anderem einen Lehrstuhl für International vergleichende Erziehungswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum inne. Die erziehungswissenschaftliche Diskussion verfolgt sie bis heute und Bildung ist innerhalb ihres umfangreichen gesellschaftlichen Engagements einer ihrer wichtigsten Arbeitsschwerpunkte. Rita Süssmuth lebt in Neuss.
buddY E.V.
nach oben28. August 2006. Mit Beginn des neuen Schuljahrs wird an allen 405 Berliner Grundschulen in den Klassen 5 und 6 das Buddy-Projekt zur Förderung Sozialen Lernens eingeführt. Ziel ist es, Sucht und Gewalt vorzubeugen. Berlin ist damit das erste Land, das das von der Vodafone Stiftung ins Leben gerufene Buddy-Projekt flächendeckend einführt.
"Mit dem Buddy-Projekt wollen wir soziale Verantwortung von Schülerinnen und Schülern füreinander stärken, und damit gegen Probleme wie Sucht und Gewalt besser vorbeugen", sagte Bildungssenator Klaus Böger am Montag bei der Projektvorstellung in Berlin. "Das Buddy-Projekt ergänzt hervorragend unsere Maßnahmen zur Gesundheits- und Suchtprophylaxe, die wir im Landesprogramm Gute Schule - Gesunde Schule gebündelt haben."

- Hannover, 3.2.2006: Kenneth Frisse (links), Pressesprecher der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport, Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer des Hauptförderers Vodafone Stiftung Deutschland, Klaus Böger, Senator für Bildung, Jugend und Sport, Schülerinnen der Anne-Frank Grundschule, in der die Pressekonferenz stattgefunden hat und die bereits mit dem Buddy-Projekt arbeitet.
Für jede Berliner Grundschule entwickeln speziell ausgebildete Buddy-Trainer gemeinsam mit den Lehrern ein individuell zugeschnittenes Programm für Soziales Lernen, das bestehende Projekte einbezieht. Auf dieser Basis entstehen Buddy-Praxisprojekte, die an den Ursachen von aggressivem Verhalten aber auch Problemen wie Mobbing, Sucht oder Schulverweigerung ansetzen. Schüler übernehmen beispielsweise Patenschaften für jüngere Mitschüler, helfen anderen beim Lernen oder stellen sich als Ansprechpartner für Mitschüler in Not zur Verfügung. Neben Buddy-Trainern unterstützen jeweils zwölf Koordinatoren der Suchtprophylaxe und Schulpsychologen der Gewaltprävention das Programm.
"Das Buddy-Projekt bietet Antworten auf drängende Herausforderungen im Schulalltag. Gerade auch in Berlin kann es helfen, Gewalt, Schulverweigerung und Integrationsprobleme zu mindern" sagte die neu gewählte Buddy-Präsidentin Rita Süssmuth am Freitag bei der Mitgliederversammlung des buddY E.V. über das Landesprogramm. Außerdem trage das Buddy-Projekt, das unter dem Motto "Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander Lernen." steht, zu einer friedlichen und rücksichtsvollen Schulkultur bei.
Den Großteil der Kosten für das Projekt trägt der buddY E.V. aus Mitteln, die ihm die Vodafone Stiftung Deutschland zur Verfügung stellt. "Die Schüler erfahren in den Projekten Akzeptanz, ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt. Das macht sie weniger anfällig für Sucht und Gewalt", sagte Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland.
Vor Berlin haben bereits Hessen und Niedersachsen das Buddy-Projekt als offizielles Schulprogramm eingeführt. In beiden Bundesländern ist jedoch eine geringere Anzahl an Schulen beteiligt. Das Buddy-Projekt wird bundesweit nun insgesamt an mehr als 800 Schulen eingesetzt. Die Laufzeit des Programms in Berlin ist zunächst bis 2008 fixiert.
buddY E.V.
nach oben16. August 2006. Hessens Kultusministerin Karin Wolff und Roman Rüdiger, Geschäftsführender Vorstand des Buddy e.V., haben heute in Wiesbaden eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, um das Buddy-Projekt an bis zu 250 weiterführenden Schulen in Hessen einzuführen.

- Kultusministerin Wolff, Buddy-Geschäftsführer Rüdiger (links) und Dr. Lorentz, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung, präsentieren den Rahmenvertrag zur Einführung des Buddy-Projekts an 250 hessischen Schulen.
"Kaum hat der Hessische Landtag am 21. Juni 2006 einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen über Maßnahmen gegen Verrohung und Gewalt an Hessens Schulen einstimmig beschlossen und dabei auch auf das Buddy-Projekt verwiesen", sagte Karin Wolff, "da führen wir dieses Programm im zweiten Schulhalbjahr bereits landesweit ein. " Ihr Ministerium werde das Implementieren des Buddy-Projekts und vergleichbarer Programme mit drei Stellen für fachlich geeignete Lehrkräfte unterstützen.
Das Buddy-Projekt biete "Antworten auf die drängendsten erzieherischen Probleme: den richtigen Umgang mit Konflikten, mit Gewalt und Schulverweigerung", ergänzte Roman Rüdiger für den Trägerverein "Wir freuen uns über die Anerkennung, die das Buddy-Projekt durch die Kooperation mit dem Land Hessen erfährt." Das Länderprogramm steht unter dem Leitthema "Mach Mit! Verantwortung lernen".
"Hessische Schüler werden in sozialer Kompetenz trainiert und helfen sich in Projektarbeit gegenseitig beim Lösen privater oder schulischer Probleme, gestalten den Schulalltag aktiv mit oder engagieren sich in ihrem Umfeld. Lehrkräfte erfahren, wie sie ihre Schüler optimal fördern und angemessen auf Schüler mit Problemen reagieren, um ein soziales Lernklima zu schaffen", erläuterte Kultusministerin Karin Wolff. So würden Klassen und Gruppen zu sozialen Gemeinschaften, in denen die Starken den Schwächeren helfen und alle von- und miteinander lernen. Gemeinsam angestrebt werde ein weiteres Vernetzen der hessischen Schulen sowie ein Weiterentwickeln der Inhalte des Sozialen Lernens, so die Staatsministerin. Als Grundlage dienten das hessische Gesamtkonzept "Erziehung in der Schule" sowie Inhalte und Erfahrungen aus den Projekten "Mediation und Schulprogramm" und "Mediation und Partizipation".
Karin Wolff bedankte sich für die Unterstützung der Vodafone Stiftung in Hessen und verwies auf weitere Elemente der Rahmenvereinbarung mit dem Buddy e.V.:
- Den Lehrkräften wird zeitlich die Teilnahme an Buddy-Trainings und das Umsetzen der Buddy-Praxisprojekte in ihrer Schule ermöglicht.
- Die Schulen stellen in der Regel die notwendigen Räume für Buddy-Trainings zur Verfügung.
- Der Buddy e.V. und das Hessische Kultusministerium verpflichten sich zur gemeinsamen Qualitätssicherung und -entwicklung. Dies schließt die Aus- und Fortbildung von in den jeweiligen Staatlichen Schulämtern verankerten Multiplikatoren und Multiplikatorinnen durch den Buddy e.V. ein. Diese sichern die Qualität und Nachhaltigkeit des Buddy-Projekts durch persönliches Begleiten, Betreuen und Beraten der Buddy-Lehrkräfte.
- Alle Fortbildungsangebote des Buddy e.V. werden über das Hessische Institut für Qualitätsentwicklung akkreditiert.
buddY E.V.
nach oben06. Juni 2006. Die vom buddY E.V. und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport abgehaltene Entwicklungskonferenz zur Einführung des Buddy-Projekts in Berlin war ein großer Erfolg. Etwa 200 Vertreter von Schule, Jugendhilfe und Vodafone Stiftung nahmen die Einladung an, über die Einführung des Buddy-Projekts an allen 449 Berliner Grundschulen zu diskutieren. Austragungsort der Veranstaltung war die Anne-Frank Grundschule in Berlin-Moabit.

- Berlin, 23.5.2006: Dr. Hübner (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport in Berlin) spricht am Nachmittag in der Anne-Frank-Grundschule vor den TeilnehmerInnen der Entwicklungskonferenz.
Berlin ist nach Niedersachsen das zweite Bundesland, in dem das Buddy-Projekt als offizielles Schulprogramm installiert werden soll. Das Land Berlin ist auf der Suche nach einem suchtpräventiven Programm, welches gleichzeitig soziales Lernen und soziale Handlungskompetenz fördert. Da die Berliner Grundschulen 6-jährig sind, soll das Buddy-Projekt in der Grundschule in den Klassen 5 und 6 starten, von wo aus es in die unteren Klassen ausstrahlen soll.
Im Rahmen der Entwicklungskonferenz wurden u.a. Fragen der Projektbetreuung vor Ort besprochen. So genannte Multiplikatoren, die aus den Koordinatoren für Suchtprophylaxe und Schulpsychologen der einzelnen Schulbezirke bestehen, sollen die an den Schulen zu entwickelnden Praxisprojekte unterstützen. Damit würden erstmals zwei bislang unabhängig voneinander tätige Netzwerke zueinander gebracht.
Die Teilnehmer zeigten sich sehr interessiert an der Umsetzung des Projekts und an der Einbindung der Koordinatoren und Schulpschologen in die Ausbildung der Lehrkräfte. "Die Entwicklungskonferenz hat den Beteiligten ein Forum geboten, offene Fragen zur Implementierung des Projekts in Berlin stellen", verdeutlicht Andrea Zinnenlauf (Projektleiterin Vodafone Stiftung Deutschland) die Vorteile der Konferenz. Auch die Rolle und das Selbstverständnis der handelnden Akteure hätten hier, unter Anwesenheit aller Beteiligten, besprochen werden können. Unter diesem Aspekt kann die Veranstaltung als voller Erfolg gewertet werden.
Über weitere Aktivitäten des buddY E.V. in Berlin halten wir Sie auf dieser Seite auf dem Laufenden.
buddY E.V.
nach oben12. Mai 2006. Die Landesschulbehörde hat die 93 Schulen nominiert, die am landesweiten Pilotprojekt zur Gewaltprävention teilnehmen werden. Mehr als 140 Schulen aus ganz Niedersachsen hatten sich für das Projekt beworben, das gemeinsam vom Niedersächsischen Kultusministerium und dem von der Vodafone Stiftung geförderten Buddy e.V. getragen wird.
"Gewaltprävention und die Vermittlung sozialer Handlungskompetenz sind wesentliche Aufgaben der Schulen", erklärte der niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann zur Einführung des Projektes. "Niedersachsen zeigt damit, dass es bestehende Defizite in der Schule erkannt hat und sowohl Schülerinnen und Schülern als auch den Lehrkräften jede mögliche Unterstützung bieten wird." Die starke Nachfrage seitens der Schulen zeige, wie wichtig auch die Schulen das Thema nähmen.
Die Auswahl der Schulen durch die vier Abteilungen der Landesschulbehörde setzte neben dem Vorliegen eines Gesamtkonferenzbeschlusses die Bereitschaft zur Teilnahme von mindestens zwei Lehrkräften am Training voraus. Eine nachhaltige Betreuung des Projektes wird über ausgebildete Schulpsychologen und Gewaltpräventionsbeauftragte des Landes gewährleistet, die den einzelnen Schulen zur Beratung und als Coaches zur Verfügung stehen. In der ersten Phase wird das Projekt schwerpunktmäßig im Bereich der Abteilung Hannover der Landesschulbehörde, umgesetzt. Die Abteilungen Braunschweig, Osnabrück und Lüneburg sind mit insgesamt 37 Schulen vertreten.
"Das Ziel des Buddy-Projekts ist es, den Schulen in Niedersachsen Umsetzungsmöglichkeiten in den Feldern Intervention, Prävention, Integration und Partizipation zu bieten", so Roman R. Rüdiger, geschäftsführender Vorstand des Buddy e.V. Die teilnehmenden Schulen erhalten mit dem Buddy-Projekt ein Modell, das vorhandene Präventionsansätze stützt und nachhaltig verankert. Schulen, die bereits über ein funktionierendes Programm zum sozialen Lernen verfügen, gewinnen über das Prinzip der Peergroup-Education Hilfen für eine zusätzliche Beteiligung der Schüler.
Im Jahre 1999 initiiert und seither gefördert durch die Vodafone Stiftung Deutschland, hat das Buddy-Projekt in den letzten sechs Jahren bundesweit mehr als 200.000 Schülerinnen und Schüler und 14.000 Lehrer erreicht.
Die Liste der ausgewählten Schulen finden Sie hier.
buddY E.V.
nach obenDeutschlands sozialste Schüler kommen aus Duisburg!
03. Februar 2006. Die Hauptschule Lange Straße aus Duisburg ist Gewinner des bundesweiten Schulwettbewerbs "Mach mit! Verantwortung leben" von buddY E.V. und Vodafone Stiftung Deutschland. Buddy-Schirmherrin Doris Schröder-Köpf und Fußball-Bundesligatrainer Peter Neururer überreichten einer Schülerdelegation aus Duisburg am Abend in Hannover den Siegerpokal und einen Scheck über 5.000 Euro.

- Hannover, 3.2.2006: Die Hauptschule Lange Straße aus Duisburgfreut sich mit (v.l.hinten.) dem SupaBud, Roman R. Rüdiger (buddY E.V.), Dr. Bernhard Lorentz (Vodafone Stiftung Deutschland) und (v.r.) der Patin Jessica (Ex-No-Angels).
Beim Finale des diesjährigen Buddy-Schulwettbewerbs, der soziale Aktivitäten von Schülern auszeichnet, hatte letztlich die GHS Lange Straße aus Duisburg die Nase vorn. Doris Schröder-Köpf, die das Buddy-Projekt seit 1999 als Schirmherrin unterstützt, war begeistert: "Das große Engagement aller beteiligten Schüler und die Vielzahl der initiierten und verwirklichten sozialen Projekten ist großartig", erklärte sie während der Preisverleihung. "Die Hauptschule Lange Straße lebt soziale Verantwortung an Ihrer Schule."
Die Schule überzeugte die achtköpfige Fachjury durch die große Bandbreite und Bedeutung der umgesetzten Projekte. Praktisch alle Schüler haben während der letzten vier Jahre an Buddy-Projekten mitgewirkt. Neben dem Projekt "Schule ohne Rassismus" kümmern sich die Schüler auch um die Pflege der Ehrenfelder russischer Soldaten und ukrainischer Zwangsarbeiter und engagieren sich im Seniorenheim. In der Schule selbst wurde ein Theaterstück zum Thema "Gesicht zeigen" inszeniert.
Die Veranstaltung, moderiert von MTV-Moderator Patrice Bouedibela, war für alle Jugendlichen ein tolles Erlebnis - und Belohnung für soziales Engagement. Aus allen Bundesländern hatten buddY E.V. und Vodafone Stiftung eine jeweils zehnköpfige Schülerdelegation der jeweiligen Landessieger eingeladen, um am Finale teilzunehmen.
Ziel des Wettbewerbs ist es, Schüler und Lehrer zu motivieren, soziale Verantwortung an Schulen groß zu schreiben. "PISA hat neben Defiziten bei der Vermittlung klassischer Fachinhalte auch Nachholbedarf im sozialen Umgang der Schüler untereinander aufgezeigt. Wir wollen Schulen ermutigen, uns das Gegenteil zu beweisen oder sich künftig zu engagieren, etwa über das Buddy-Prinzip", so Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer Vodafone Stiftung Deutschland. Für den Buddy-Schülerwettbewerb konnten Schüler aller weiterführenden Schulen Berichte über soziale Aktivitäten einreichen, die sie in ihrer Schule durchführen. Mehr als 1.500 Jugendliche beteiligten sich.
buddY E.V.
nach oben03. März 2006. Die Sieger des Buddy-Schülerwettbewerb 2005 haben sich zum Buddy-Camp in Hannover eingefunden. Dort wurden unter Anwesenheit der Paten Peter Neururer, Jessica Wahls (Ex-No-Angels) und Florence Joy die 16 Landessieger gekürt. 1507 Schülerinnen und Schüler aus allen Bundesländern hatten beim Wettbewerb mitgemacht.

- Hannover, 3.2.2006: Die Landessieger aus Niedersachsen
Insgesamt 160 Jugendliche aus ganz Deutschland verbringen einen ganzen Tag mit erfahrenen Künstlern in unterschiedlichen Tanz-, Musik- und Theaterworkshops. AM Abend werden die prominenten Paten unter Anwesenheitder Schirmherrin Doris Schröder-Köpf die drei Bundessieger küren.
Zu den Pressemitteilungen der einzelnen Bundesländer kommen sie hier...
buddY E.V.
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Buddy in Niedersachsen
26. Oktober 2005. Niedersachsen startet ein landesweites Pilotprojekt zur Gewaltprävention an Schulen. Partner in diesem Projekt des Kultusministeriums wird der Buddy e.V. sein. In zuerst 100 Schulen wird der Buddy e.V. individuelle Konzepte für soziale Verantwortung entwickeln. Die Kosten für das Projekt trägt die Vodafone Stiftung Deutschland.

- Hannover, 26.10.2005:. Dr. Uli Kostenbader (Vodafone Stiftung), Kultusminister Busemann, Roman Rüdiger (buddY E.V.) und Schülerinnen des Scharnhorst Gymnasiums Hildesheim im Anschluss an die Pressekonferenz.
"Für Gewalt kann und darf es keine Toleranz geben", betont der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann. Mit zwei grundlegenden Erlassen zur Gewaltprävention und durch den Einsatz von Lehrkräften, Eltern, Schülerinnen und Schülern, die individuelle Sicherheitskonzepte für ihre Schulen erarbeitet hatten, sowie die gute Zusammenarbeit zwischen Schulen, Polizei, Jugendstaatsanwaltschaften und zahlreichen außerschulischen Initiativen seien die niedersächsischen Schulen sicherer geworden. Auch die Kooperation mit dem Düsseldorfer Buddy e.V. habe zum Ziel, Gewaltprävention an Schulen sowie soziale Handlungskompetenz bei Schülerinnen und Schülern zu stärken. Das Buddy-Konzept als Methode des Sozialen Lernens werde nun erstmalig landesweit angeboten. "Andere Bundesländer werden folgen", so Dr. Uli Kostenbader, Geschäftsführer des Hauptförderers Vodafone Stiftung Deutschland.
Das Buddy-Projekt, 1999 initiiert und seither gefördert durch die Vodafone Stiftung Deutschland, soll zunächst an 100 ausgewählten niedersächsischen Schulen zum Einsatz kommen. Hauptzielgruppe sind dabei solche Schulen, die bisher kein anderes Angebot im Bereich Gewaltprävention haben, bei der Umsetzung existierender Präventionsmodelle Hilfe benötigen oder eine stärkere Selbstaktivierung ihrer Schülerinnen und Schüler wünschen. Steuerung und Überwachung des Programms sowie Auswahl der Schulen erfolgen durch das Niedersächsische Kultusministerium in Zusammenarbeit mit den Buddy-Fachexperten. "Wir freuen uns über die Anerkennung, die das Buddy-Konzept durch die Kooperation mit dem Land Niedersachsen erfährt", so Roman Rüdiger, Geschäftsführer des Buddy e.V. "An den 100 Schulen soll soziale Verantwortung der Schüler untereinander zur Selbstverständlichkeit werden", betont er. "Die Erfahrung zeigt, dass Gleichaltrige in der so genannten Peergroup oft mehr ausrichten können als Lehrer oder Eltern. Sie sprechen eine gemeinsame Sprache und können Probleme auf gleicher Augenhöhe lösen", ergänzt Dr. Kostenbader.
Bewerbungen um einen Platz in dem Projekt können beim Kultusministerium Niedersachsen bis zum 15.02.2006 eingereicht werden. Fachleute des Buddy e.V. bilden dann in einem ersten Schritt Schulpsychologen und Gewaltpräventions-Beauftragte zum Buddy-Trainer aus. Auf dieser Ebene werden individuelle Lernmodelle erarbeitet, die vor Ort zum Einsatz kommen. In Regionaltrainings werden diese Modelle anschließend den jeweiligen Schulvertretern vermittelt. So werde das Buddy-Prinzip in den 100 ausgewählten Schulen Teil des Schulprofils. Die nachhaltige Begleitung der Schulen erfolge durch regelmäßige Vertiefungs- und Praxistage.
buddY E.V.
Das Buddy-Buch
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Der Buddy-Film
Lernen Sie die Aktivitäten der BuddYs besser kennen: der buddY-Film stellt Ihnen Projekte vor und erklärt das zugrunde liegende Konzept - inklusive Statements von Akteuren des buddY-Programms und einem Interview mit Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth.mehr
Im Gespräch: Rita Süssmuth

Die Präsidentin des buddY E.V. im Gespräch über die zukünftigen Herausforderungen des Schulsystems in Deutschland. mehr





