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Kultusminister Bernward Müller besucht Buddy-Schule in Erfurt

Heute drückt Kultusminister Bernward Müller noch mal die Schulbank: Er sitzt im Stuhlkreis einer Schulklasse der Regelschule 25 in Erfurt und lässt sich von den Schülern erklären, wie sie Probleme in ihrer Klassengemeinschaft lösen. Die Buddy-Schüler haben den Minister eingeladen, um ihm live vor Ort zu zeigen, wie sie das Buddy-Projekt umsetzen und durch ihre Arbeit das soziale Klima an ihrer Schule verbessern.

„Das Buddy-Projekt ist ein leuchtendes Beispiel für soziales Lernen“, sagte Minister Müller auf der anschließenden Pressekonferenz mit Vertreteren des buddY E.V. und der Vodafone Stiftung als Hauptförderer des Projekts. „Es zeigt, wie gut sich das Gemeinschaftsgefühl unter den Schülern verbessert, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, sich an ihren Schulen sozial zu engagieren.“ Einmal pro Woche tagt an der Regelschule 25 der Klassenrat. Hier werden Probleme offen angesprochen und die Schüler geben sich gegenseitig das Wort. Zwar sitzt der Lehrer mit in der Runde, hat aber dieselbe Funktion wie ein Mitglied des Klassenverbandes. In den Pausen organisieren die Buddys den Verleih von Spielgeräten und sorgen so für eine sinnvolle Zeitgestaltung. Kommt es zwischen den Schülern zu Streit, schlichten speziell geschulte Streitschlichter-Buddys. Sie gehen auf die Streithähne zu und vermitteln zwischen den Parteien. Verlierer gibt es dabei keine. Zudem haben die Schüler ihre Arbeit als Buddys mit vielen Bildern und Skizzen auf Stellwänden porträtiert, um dem Minister auch hier einen möglichst praxisnahen Eindruck zu geben.

Seit 2007 ist das Buddy-Projekt offizielles Schulprogramm in Thüringen und 87 Lehrerinen und Lehrer von rund 40 Schulen haben seither an den Buddy-Trainings teilgenommen. Seit Anfang 2008 erarbeiten sie nun mit ihren Schülern eigene Praxisprojekte, um das soziale Klima an den Schulen zu verbessern. Im Juni wird das Buddy-Projekt in Thüringen offiziell in die Hände des Kultusministeriums übergeben. Dann findet in Erfurt eine feierliche Würdigung des herausragenden Engagements aller am Buddy-Projekt Beteiligten statt. „Natürlich wird das Buddy-Projekt auch nach Juni in Thüringen weitergehen“, sagte Dr. Mark Speich, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung als Hauptförderer des Buddy-Projekts. „Wir werden zusammen mit dem buddY E.V. Vertiefungsangebote für Buddy-Schulen bereitstellen.“ Zudem ist der buddY E.V. weiterhin Ansprechpartner für die Schulen bei Fragen und Problemen.

buddYE.V.

das Buddy-Programm

Hausaufgaben_BuddysDas buddY-Programm ist ein Programm zum Erwerb sozialer Handlungskom- petenzen, das an Schulen umgesetzt wird. Es führt dazu, dass Schüler Verantwortung für sich und andere übernehmen. mehr

­Hauptförderer

Hauptförderer: Vodafone Stiftung


Die Vodafone Stiftung hat das Buddy-Projekt 1999 ins Leben gerufen und ist seitdem Hauptförderer. Mehr zur Vodafone Stiftung und den Motiven für ihr Engagement erfahren Sie hier.mehr

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