Kultusminister Bernward Müller besucht Buddy-Schule in Erfurt
Heute drückt Kultusminister Bernward Müller noch mal die
Schulbank: Er sitzt im Stuhlkreis einer Schulklasse der Regelschule 25 in
Erfurt und lässt sich von den Schülern erklären, wie sie Probleme in ihrer
Klassengemeinschaft lösen. Die Buddy-Schüler haben den Minister eingeladen, um
ihm live vor Ort zu zeigen, wie sie das Buddy-Projekt umsetzen und durch ihre
Arbeit das soziale Klima an ihrer Schule verbessern.
„Das Buddy-Projekt ist ein leuchtendes Beispiel für
soziales Lernen“, sagte Minister Müller auf der anschließenden Pressekonferenz
mit Vertreteren des buddY E.V. und der Vodafone Stiftung als Hauptförderer des
Projekts. „Es zeigt, wie gut sich das Gemeinschaftsgefühl unter den Schülern
verbessert, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, sich an ihren Schulen sozial
zu engagieren.“ Einmal pro Woche tagt an der Regelschule 25 der Klassenrat.
Hier werden Probleme offen angesprochen und die Schüler geben sich gegenseitig
das Wort. Zwar sitzt der Lehrer mit in der Runde, hat aber dieselbe Funktion
wie ein Mitglied des Klassenverbandes. In den Pausen organisieren die Buddys
den Verleih von Spielgeräten und sorgen so für eine sinnvolle Zeitgestaltung.
Kommt es zwischen den Schülern zu Streit, schlichten speziell geschulte
Streitschlichter-Buddys. Sie gehen auf die Streithähne zu und vermitteln
zwischen den Parteien. Verlierer gibt es dabei keine. Zudem haben die Schüler
ihre Arbeit als Buddys mit vielen Bildern und Skizzen auf Stellwänden
porträtiert, um dem Minister auch hier einen möglichst praxisnahen Eindruck zu
geben.
buddYE.V.
das Buddy-Programm
Das buddY-Programm ist ein Programm zum
Erwerb sozialer Handlungskom- petenzen, das an Schulen umgesetzt wird. Es führt dazu, dass Schüler
Verantwortung für sich und andere übernehmen. mehr
Hauptförderer
Die Vodafone Stiftung hat das Buddy-Projekt 1999 ins Leben gerufen und ist seitdem Hauptförderer. Mehr zur Vodafone Stiftung und den Motiven für ihr Engagement erfahren Sie hier.mehr

