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das family-programm

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Der buddY E.V. strebt die Vision von Bildungsgerechtigkeit und sozialer Mobilität, d.h. Aufstieg durch Bildung an. Aus unserer praktischen Arbeit mit Schulen im Rahmen des buddY-Programms und aus vielen wissenschaftlichen Studien wissen wir, dass der Einfluss des Elternhauses auf den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen größer ist als der von Schulen, Unterricht und Lehrern zusammen.

Wer Kindern unabhängig von ihrem sozialen, wirtschaftlichen oder regionalen Hintergrund dieselben Bildungschancen einräumen will, muss demnach auch mit Familien arbeiten. Wenn Eltern in der Lage sind, die Bildung  ihres Kindes optimal zu fördern und positive Ausgangsbedingungen in der Familie zu schaffen, kann die kindliche Freude am Lernen bewahrt und Talente bestmöglich gefördert werden.

Auf welcher wissenschaftlichen Grundlage steht das familY-Programm?

Im Rahmen einer Vorphase verfasste Prof. Anne Sliwka, Prorektorin der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, eine wissenschaftliche Expertise („Die Bedeutung der Familie für den Bildungserfolg“), worin die aktuellsten Studien aus den Forschungsfeldern Bildung, Familie, Sozialisation und Schule, der Lehr-Lern-Forschung und der Pädagogischen Psychologie ausgewertet wurden. Diese Expertise bildet die wissenschaftliche Basis des familY-Programms.

Bei einem Expertenhearing im April 2010 in Berlin wurde die Idee des familY-Programms einem breiten Fachpublikum vorgestellt. Neben Prof. Dr. Rita Süssmuth, VorstandspräsideExpertenhearing1ntin des buddY E.V., Dr. Christof Eichert vom Familienministerium NRW und Prof. Dr. Meinrad M. Armbruster, Pädagogische Psychologie an der Hochschule Magdeburg/Stendal, tauschten sich dort etwa 25 Experten aus Politik, Bildung und Wissenschaft auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und ihrer individuellen Praxiserfahrungen über das geplante Programm aus.

Die wissenschaftliche Expertise, die Ergebnisse aus dem Expertenhearing sowie die praktischen Erfahrungen des buddY E.V. fließen in der Konzeption des familY-Programms zusammen.

Welche Ziele verfolgt das familY-Programm?

Übergeordnetes Ziel des familY-Programms ist die Verbesserung der Lernausgangsbedingungen von Kindern, die Erhöhung von Bildungschancen sowie die Stärkung der Chancengleichheit in unserer Gesellschaft. Familien, Kinder und Eltern profitieren auf unterschiedliche Weise von diesem Angebot:

•    Innerhalb der Familien verbessert sich die Interaktion zum Thema Bildung und Lernen, die familiäre Situation wird entspannter, das Handeln der Familie als Ganzes wird gestärkt.

•    Kinder profitieren von besseren Lernausgangsbedingungen, ihre Lernmotivation erhöht sich, Selbstregulationskompetenzen können entwickelt werden.

•    Das Programm hilft Eltern dabei, sich der eigenen Möglichkeiten zur Unterstützung ihrer Kinder bewusst zu werden und weiter zu entwickeln. Es will Eltern Raum geben, um eigene (Lern-) Erfahrungen zu reflektieren und die Bedürfnisse ihrer Kinder zu verstehen. In Eltern-Peer-Groups soll die gegenseitige Unterstützung der Eltern gefördert werden.

An welche Zielgruppe richtet sich das familY-Programm?

Zur Förderung der Chancengleichheit und Teilhabe an Bildung sind insbesondere sozial und ökonomisch benachteiligte Familien die Zielgruppe. Das Angebot richtet sich an Eltern, deren Kinder im Vor- oder Grundschulalter sind und in einer der drei Projektkommunen (Berlin, Düsseldorf, Kreis Lippe) leben.

Wie kommt das familY-Programm in die Familien?

Das familY-Programm kommt über einen Multiplikatoren-Ansatz in die Familien, der regionale und kommunale Strukturen nutzt. Pädagogen aus Jugendhilfe, Schule und Kindertagesstätten werden zum familY-Begleiter fortgebildet, so dass die Kompetenzen und Erfahrungen vor Ort genutzt werden können.

Wie wird das familY-Programm finanziert?

Das familY-Programm ist Modellprojekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das das Programm gemeinsam mit der Vodafone Stiftung Deutschland als Hauptförderer unterstützt. In der Projektkommune Düsseldorf konnten die Schmitz Stiftungen als regionale Hauptförderer gewonnen werden. Lippe Impuls – Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe ist regionaler Hauptförderer der Projektkommune Kreis Lippe. In Berlin wird die AOK Nordost das Pilotprojekt als regionaler Unterstützer begleiten.

Trotz der soliden Finanzierung durch dieses breite Bündnis sucht der buddY E.V. weitere Förderer, um das familY-Programm bereits in der Pilotphase optimal für den bundesweiten Roll-Out aufzustellen.


buddYE.V.

Ihre Ansprechpartnerin

Mona


Mona Schmidt

Bildungsreferentin,
Standortkoordination
Düsseldorf
Tel.: 0211 – 303291-28 
Fax: 0211 – 303291-22

E-Mail: Mona Schmidt


Ihre Ansprechpartnerin

Bianca_B


Bianca Tönebön

Bildungsreferentin,
Standortkoordination
Kreis Lippe
Tel.: 0211 – 303291-290 
Fax: 0211 – 303291-22

E-Mail: Bianca.Toeneboen


Prof. dr. rita süssmuth im interview

Rita_SuessmuthIm Gespräch mit der buddY-Redaktion äußert sich die Vorstandspräsidentin des buddY E.V., Prof. Dr. Rita Süssmuth, ausführlich zum neuen familY-Programm.
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